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3 UHD-Linux-Hybrid-Receiver im Test

UHD-Einsteiger bringen Pay-TV ohne Abo

27. Juni 2019

Mit dem GigaBlue UHD Trio 4K, der Anadol Multibox 4K UHD und dem Qviart Lunix 4K combo hatten wir drei brandneue Ultra HD-Receiver mit einem Linux-Betriebssystem auf Enigma2-Basis und Hybrid-Tunern für den Sat- sowie Kabel- bzw. DVB-T2 HD-Empfang im Testlabor zu Gast, die im ausgesprochen günstigen Preissegment ab 89,90 Euro angesiedelt sind und somit zu den günstigsten Ultra HD-Receivern überhaupt gehören. Neben dem Empfang von Ultra HD-Sendern kommt der Anwender auch in den Genuss der bekannten Enigma2-Vorteile wie der Möglichkeit, den Funktionsumfang über Plugins zu erweitern oder verschiedene Images per Multiboot nutzen zu können und muss zum Teil auch nicht auf hochwertige Ausstattungsmerkmale wie eine Aufnahmefunktion via USB, einen Kartenleser bzw. eine CI-Schnittelle für den Empfang verschlüsselter Programme sowie eine Bild-in-Bild-Funktion, die auch mit zwei Ultra HD-Sendern funktioniert, verzichten.

GigaBlue UHD Trio 4K

Der GigaBlue UHD Trio 4K ist mit einem 15.000 DMIPS starken 1.600 MHz ARM Cortex A53 Quadcore 64 Bit Prozessor ausgestattet und verfügt über ein Gigabyte DDR-4 RAM Arbeitsspeicher sowie acht Gigabyte MMC Flash-Speicher. Das schwarze Gehäuse aus Kunststoff ist im klassischen GigaBlue-Design gehalten und ordentlich verarbeitet. An der Front informiert ein 4-stelliges dimmbares LC-Display je nach Betriebsstatus über die Programmnummer bzw. die Uhrzeit. Die sieben Tasten für die Nahbedienung sind hinter der leider etwas schwergängig zu öffnenden Frontklappe angebracht, wo auch ein USB 2.0-Anschluss und der Conax-Kartenleser zu finden sind.

Anadol Multibox 4K UHD

Im Inneren der Anadol Multibox 4K UHD wurde ein leistungsstarker ARM Quadcore 15.000 DMIPS Prozessor mit 4x 1.600 MHz verbaut, der während unseres Praxistests in Zusammenarbeit mit acht Gigabyte eMMC Flash-Speicher und einem Gigabyte DDR-3 RAM Arbeitsspeicher für eine geschmeidige Performance mit den kürzesten Reaktionszeiten im Testfeld sorgte. Das schwarze Gehäuse wurde aus mattem Kunststoff gefertigt und weist eine gute Verarbeitung auf. Die kompakte Set-Top-Box verfügt über keinerlei Nahbedienungselemente an der Front; selbst eine Standby-Taste fehlt, womit die Steuerung des Receivers vollständig über die Fernbedienung erfolgt, die im Übrigen anders als die Multibox recht stattliche Abmessungen von rund 20 Zentimetern aufweist.

Qviart Lunix 4K combo

Als Prozessor fungiert beim Qviart Lunix 4K combo ein Broadcom ARM Dualcore mit einer Leistung von 7.000 DMIPS. Auch Qviart legt seiner kompakten Set-Top-Box eine mit rund 20 Zentimetern vergleichsweise groß dimensionierte Fernbedienung bei. Die Steuerung des Receivers erfolgt ausschließlich über diese, da am Gerät selbst keine Nahbedienungselemente zu finden sind, was auch eine Standby-Taste einschließt. Immerhin ist an der Rückseite ein Netzschalter angebracht, der für eine komfortable Trennung vom Stromnetz sorgt. Das Gehäuse aus schwarzem Kunststoff wirkt optisch wenig ansprechend, wobei die Verarbeitung aber als solide angesehen werden kann.

Wie Multiboot mit Android bei einem der drei Receiver trotz des geringen Arbeitsspeichers von einem Gigabyte funktionieren soll, was für eine Bildqualität die Testkandidaten liefern, wie einfach sie zu bedienen sind, welche Boot- und Umschaltzeiten bzw. was für einen Stromverbrauch wir gemessen haben sowie weitere Details erfahren Sie in unserem ausführlichen Testbericht.

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Getestete Produkte

  • Anadol Multibox 4K UHD
  • GigaBlue UHD Trio 4K
  • Qviart Lunix 4K combo

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