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Heft 10/2026 – Nr. 354

31. Juli 2026

„Neue Adresse, gleiche Tradition: Metz bleibt ‚Made in Germany‘“

Liebe Leser,
für Metz hat ein neues Kapitel begonnen: Am 10. September ist am neuen Unternehmensstandort in Nürnberg die TV-Produktion offiziell gestartet. Nach fast sieben Jahrzehnten in Zirndorf rollen die ersten Fernseher nun in der Sigmundstraße 189 vom Band. Den Anfang machte passenderweise der neue, limitierte 32-Zoll-TV Metz Cubus compact R.

Mit dem Umzug erhält „Made in Germany“ bei Metz nicht nur eine neue Adresse. Die Verlagerung wurde zugleich genutzt, um die Fertigung neu zu organisieren. Herzstück des Nürnberger Standorts ist eine 96 Meter lange Produktionslinie, ergänzt um einen Manufakturbereich für besonders großformatige Fernseher. Entwicklung, Qualitätssicherung, Verwaltung und After Sales sollen bis Ende 2026 ebenfalls nach Nürnberg folgen. Künftig werden damit alle Unternehmensbereiche unter einem Dach gebündelt.

Bemerkenswert ist, dass die gesamte Belegschaft den Standortwechsel mitgeht. Auch die Auslagerung der Fertigwarenlogistik soll ohne Personalabbau erfolgen.

Für die traditionsreiche deutsche TV-Marke bedeutet der Produktionsstart damit weit mehr als einen Umzug: Metz führt seine jahrzehntelange Fernseherfertigung in Deutschland fort und stellt zugleich die Weichen für die Zukunft. Aus „Made in Zirndorf“ wird nun „Made in Nürnberg“.

Spannende Zukunftsaussichten gibt es auch bei OLED: LG Display hat mit FLiPP (FMM-Less innovative Pixel Patterning) ein neues Fertigungsverfahren vorgestellt, das RGB-OLED-Pixel ohne die bislang erforderliche Fine Metal Mask strukturiert. Die Technologie soll eine größere Leuchtfläche und damit höhere Helligkeit, längere Lebensdauer und bessere Energieeffizienz ermöglichen.

Doch was unterscheidet FLiPP von der heutigen OLED-Technologie? Wie groß sind die Vorteile bei Helligkeit, Effizienz und Lebensdauer tatsächlich? Und könnte FLiPP den Weg für großformatige RGB-OLED-TVs ebnen und damit die nächste Generation von OLED-Fernsehern einläuten? Wie die neue Technologie funktioniert und welches Potenzial sie für zukünftige Fernseher besitzt, erklären wir Ihnen ab Seite 30.

Eine neue Ära hat auch für DAB+ begonnen: Mit dem bundesweiten Warntag am 10. September startete Automatic Safety Alert (ASA) in den Einführungsbetrieb. Die neue Warnfunktion soll die Bevölkerung über geeignete Digitalradios auch in Gefahrensituationen zuverlässig erreichen. Doch wie funktioniert ASA genau? Können Warnmeldungen auch bei ausgeschaltetem Radio empfangen werden? Wie viele DAB+ Radios mit ASA-Unterstützung sind bereits auf dem Markt erhältlich? Wann soll ASA in den Regelbetrieb übergehen und welche Bedeutung könnte DAB+ damit künftig für den Bevölkerungsschutz gewinnen? Die Antworten und weitere Hintergründe lesen Sie in unserem Interview ab Seite 14.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen dieser Ausgabe der SATVISION, spannende Einblicke in die neuesten Entwicklungen der Unterhaltungselektronik und viele interessante Entdeckungen.

Ihr Christian Bernat

und die gesamte SATVISION-Redaktion

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