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Qobuz erreicht 1,2 Millionen Nutzer sowie ein Umsatzwachstum von 45,7 %

16. Juni 2026

Qobuz, die europäische Plattform für High-Quality-Musikstreaming und – downloads, gab heute seine Jahresbilanz bekannt. Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

  • Umsatzwachstum von 45,7 % im Jahr 2025 und damit deutlich über dem Wachstum des globalen Marktes für kostenpflichtiges Musikstreaming (+8,8 %), dessen Volumen inzwischen 16,6 Milliarden US-Dollar erreicht
  • Wachstum von 34,4 % in Deutschland, dem drittgrößten Markt von Qobuz mit einem Umsatzanteil von 11 % – hinter den USA und Frankreich
  • Durchschnittlicher Umsatz pro Nutzer (ARPU) von 120,30 € und damit mehr als 6,5-mal höher als der Marktdurchschnitt von 18,35 €
  • Positiver Cashflow und keine Finanzschulden

Ein Wachstumsmarkt, getragen von kostenpflichtigem Streaming 

Der weltweite Musikmarkt erzielte 2025 einen Gesamtumsatz von 31,7 Milliarden US-Dollar und setzte damit seinen Wachstumskurs fort (IFPI Global Music Report 2026). Streaming bleibt mit einem Anteil von 69,6 % der wichtigste Wachstumstreiber der Branche. Besonders dynamisch entwickelte sich das Segment der kostenpflichtigen Streaming-Abonnements, das im vergangenen Jahr um 8,8 % wuchs und den Großteil der Wertschöpfung im digitalen Musikmarkt generiert.

Qobuz, die europäische Plattform für High-Quality-Musikstreaming und -downloads, ist seit Beginn an im Segment der kostenpflichtigen Abonnements vertreten. Mit einem Wachstum von 45,7 % wuchs das Unternehmen mehr als fünfmal so schnell wie der Markt für kostenpflichtige Streaming-Abonnements.

Der Erfolgsweg eines europäischen Unternehmens, das sich zu einem internationalen Akteur entwickelt hat

Qobuz wurde 2007 in Frankreich gegründet und befindet sich seit 2015 im Besitz einer überwiegend französischen Familienaktionärsgruppe. Heute zählt das Unternehmen zu den international führenden unabhängigen Anbietern.

  • Deutschland zählt zu den wichtigsten Wachstumsmärkten von Qobuz: Mit einem Umsatzanteil von 11 % ist Deutschland nach den USA und Frankreich der drittgrößte Markt des Unternehmens. Mit seiner Präsenz in 26 Ländern, darunter seit Oktober 2024 auch Japan, setzt Qobuz seine internationale Expansion fort.
  • Auf dem Weg zur Profitabilität: Positiver Cashflow, keine Finanzschulden und ein erreichter EBITDA-Break-even nach IFRS unterstreichen die finanzielle Stabilität des Unternehmens. Ein positiver Jahresüberschuss wird für März 2027 erwartet.
  • Ein durchschnittlicher Umsatz pro Nutzer (ARPU), der mehr als 6,5-mal so hoch ist wie der Marktdurchschnitt. Ein Qobuz-Nutzer generiert 120,30 € durchschnittlichen Jahresumsatz, gegenüber 18,35 € im Marktdurchschnitt.

Diese Ergebnisse bestätigen die Tragfähigkeit eines unabhängigen Geschäftsmodells, das auf die Qualität seines Angebots und das Engagement seiner Abonnenten setzt – und nicht auf reines Volumenwachstum.

„Seit der Übernahme im Jahr 2015 verfolgen wir eine strukturierte und konsequente Entwicklung, die auf einer klaren Differenzierungsstrategie, einer disziplinierten Umsetzung und dem Engagement unserer Teams basiert. Diese Kontinuität – ohne Richtungswechsel und ohne öffentliche Unterstützung – ermöglicht es uns heute, ein solides und nachhaltiges Wachstum zu erzielen.“, erklärt Georges Fornay, stellvertretender Geschäftsführer von Qobuz.

Ein Akteur der besonderen Art in einem von Branchenriesen dominierten Markt

Auf einem Markt, der von weltweit agierenden Big Tech-Giganten dominiert wird, hat Qobuz als unabhängiger Anbieter heute erfolgreich seinen Platz gefunden. Grundlage dieses Erfolgs ist die konsequente Ausrichtung an der ursprünglichen Vision: dem Respekt vor der Musik, den Künstlern sowie den Menschen, die diese Musik hören.

Diese Positionierung spiegelt sich in zentralen, strukturellen Entscheidungen wider:

  • Ein ausschließlich kostenpflichtiges Modell ohne Werbung; kein kostenloses, werbefinanziertes Angebot
  • Hochauflösende Audioqualität, die den künstlerischen Intentionen und dem Werk, wie es der Künstler geschaffen hat, treu bleibt.
  • Ein einzigartiges Angebot, das Musikstreaming und den Kauf von einzelnen Musiktiteln zum Download in Hi-Res-Qualität miteinander verbindet; ergänzt durch redaktionelle Inhalte im Qobuz Magazin, die von einem Team aus Journalisten und Musikexperten verfasst werden.
  • Eine zu 100 % von Menschen kuratierte Musikauswahl, die die Vielfalt der Genres und Künstler:innen respektiert.
  • Eine Ausnahme in der Branche: Alle Mitarbeitenden sind zugleich Aktionäre des Unternehmens und damit am Erfolg des Unternehmens beteiligt

Diese Entscheidungen wirken sich unmittelbar auf die Ausschüttungen an die Musikindustrie aus. Qobuz hat im März 2025 als erste Streaming-Plattform weltweit ihre durchschnittliche Auszahlungsrate pro Stream (0,01802 €) offiziell belegen lassen. Konkret bedeutet das: Erreicht ein Titel 1.000 Streams auf Qobuz, fließen 18,02 € an die Rechteinhaber, die das Geld gemäß den Vertragsbedingungen an Künstler, Songwriter und Komponisten  weiterverteilen.

Eine unabhängige Plattform mit einem nachhaltigen Ansatz

Qobuz zeigt, dass ein Unternehmen, das von klaren Werten und einer eigenen Vision von Musik getragen wird, auch in einem von industriellen und finanziellen Interessen geprägten Markt erfolgreich bestehen kann. Im Mittelpunkt dieser Vision stehen die Musik und die Menschen, die sie hören.

„Unsere Überzeugung bleibt unverändert: Musik im Mittelpunkt, von Menschen gemacht, für die Menschen. Dieser Ansatz leitet jede Entscheidung bei Qobuz. Und die Zahlen zeigen, dass dieser Ansatz auch die Grundlage für ein tragfähiges Modell ist.“

„Musikstreaming ist ein riesiger Markt. Wie schaffen uns darin einen Platz, der unseren Werten entspricht: hohe Qualität, unabhängig und im Dienst von Kunstschaffenden und Musikliebhaber. Diesen Kurs verfolgen wir mit Überzeugung und auf lange Sicht.“, erklärt Georges Fornay, stellvertretender Geschäftsführer von Qobuz.

Was Qobuz von den anderen Akteuren unterscheidet:

  1. Klangqualität: Der gesamte Katalog in verlustfreier Audioqualität (CD- und Hi-Res-Qualität)

Alle Qobuz-Abonnements bieten Zugriff auf Musik in verlustfreier Audioqualität: Lossless Qualität (CD in 16 Bit / 44,1 kHz), High-Resolution Audio (24-Bit bis 192 kHz) und DSD- und DXD-Formate zum Download. Das hochauflösende Audioformat ermöglicht eine möglichst originalgetreue Wiedergabe der aufgenommenen Musik – mit der ganzen Tiefe und Feinheit, die von den Künstler:innen bei der Aufnahme beabsichtigt wurde. Qobuz bietet den umfangreichsten Hi-Res-Katalog auf dem Markt und ist von der Japan Audio Society (JAS), der Referenzorganisation für hochauflösende Audioformate, für Hi-Res Audio lizenziert.

       2. Der Kauf von Musik per Download 

Qobuz ist eine der wenigen Plattformen, die den Kauf digitaler Musik in CD-Qualität, Hi-Res, DXD und DSD anbietet. Im Gegensatz zum Streaming, bei dem die Einnahmen aufgeteilt werden, funktionieren Downloads nach Einzelverkauf pro Titel: Jeder Kauf spiegelt direkt den Wert eines bestimmten Werks wider. Streaming und Downloads ergänzen sich: Streaming fördert die Entdeckung neuer Musik, während Downloads eine direktere und höhere Vergütung für die Urheber generieren.

       3. KI-Leitlinien: Der menschliche Ansatz – ein Schutz gegen KI-generierte Inhalte  

Die zunehmende Verbreitung von KI-generierten Musikinhalten stellt eine direkte Bedrohung für Künstler und Rechteinhaber dar: sinkende Einnahmen, Abwertung von Werken, Verfälschung des Katalogs. Vor diesem Hintergrund hat Qobuz im Februar 2026 seine KI-Charta veröffentlicht. Sie definiert, wie Qobuz den Einsatz von KI anhand folgender drei Schwerpunkte regelt:

  • Eine zu 100 % menschliche, redaktionelle Auswahl
    Alle von Qobuz hervorgehobenen Empfehlungen – wie die Qobuzissimes, die Alben der Woche oder die Playlists – werden von der hauseigenen Musikredaktion ausgewählt. Dieser Ansatz garantiert eine unabhängige Kuratierung und schließt industriell erzeugte, KI-generierte Inhalte von den wichtigsten Platzierungen der Plattform aus.
  • Personalisierte Empfehlungen, die auf echte Künstler setzen
    Die algorithmischen Empfehlungen, die individuell auf die User:innen zugeschnitten sind  (Autoplay, Radios, Daily Mixes, etc.) basieren auf Daten, die vom Qobuz-Redaktionsteam ausgewählt wurden oder von vertrauenswürdigen Partnern stammen, wodurch alle KI-generierten Titel ausgeschlossen werden. Dies garantiert echten Künstler die Sichtbarkeit und Vergütung, die sie verdienen.
  • Ein System zur Identifizierung KI-generierter Inhalte
    Qobuz entwickelt spezielle Tools zur Identifizierung und Kennzeichnung von KI-generierter Musik und zur Erkennung von Streaming-Manipulation. Die Plattform arbeitet mit Industriepartnern zusammen, um gemeinsam nachhaltige und effektive Lösungen zu entwickeln, die den Nutzer:innen Transparenz und Wahlfreiheit garantieren. Manipulierte Streams werden aus Reportings und von der Auszahlung von Tantiemen ausgeschlossen. KI-generierte Inhalte werden von der Plattform entfernt, sobald Verstöße festgestellt werden.

      4. Auszahlung an die Rechteinhaber:innen: beispiellose Transparenz im Streaming-Bereich

Qobuz hat im März 2025 als erste Streaming-Plattform weltweit ihre durchschnittliche Auszahlungsrate pro Stream (0,01802 €) offiziell belegen lassen.  Im Geschäftsjahr 2024 zahlte Qobuz Tantiemen in Höhe von durchschnittlich 0,01802 € pro Stream aus. Konkret bedeutet das: Erreicht  ein Titel 1.000 Streams auf Qobuz, fließen 18,02 € an die Rechteinhaber:innen, die das Geld  gemäß den Vertragsbedingungen an Künstler, Songwriter und Komponisten weiterverteilen.

       5. Durchschnittlicher Umsatz pro Nutzer:in: mehr als 6,5-mal so hoch wie der Marktdurchschnitt

Der ARPU (Average Revenue Per User) misst, wie viel eine Plattform im Durchschnitt pro Nutzer über einen bestimmten Zeitraum generiert. Für das Geschäftsjahr 2025 beläuft sich der jährliche ARPU von Qobuz auf 120,30 €, gegenüber 18,35 € für den Marktdurchschnitt. Qobuz generiert somit mehr als das 6,5-Fache des Branchendurchschnitts an Einnahmen pro Nutzer. Diese Differenz ist die direkte Folge eines reinen Bezahlmodells: Jeder Qobuz-Nutzer ist ein Abonnent, der für die Musik bezahlt, ohne dass der Umsatz durch kostenlose Konten geschmälert wird. Je höher der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer ist, desto größer ist der Einfluss auf die Ausschüttungen an die Musikindustrie.

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