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LG OLED55C97LA im Test

Schwarz in Reinform

30. Mai 2019

Mit dem OLED55C9 hatten wir den ersten OLED-Fernseher aus dem 2019er-TV-Lineup von LG in unserem Testlabor zu Gast. Im C9 ist der neue Alpha9-Prozessor der zweiten Generation mit KI-Upscaling verbaut. Trotz seiner Premium-Ausstattung mit Multi-HDR-Unterstützung inklusive Dolby Vision, dreifachem Twin-Tuner und 40-Watt-Soundsystem mit Dolby Atmos kann der C9 als 55-Zöller mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 2.499,– Euro für einen top-modernen 4K-OLED-TV als günstig bezeichnet werden.

Design und Ausstattung

Der Rahmen des C9 besteht aus Aluminium und ist wie bei anderen OLED-Fernsehern millimeterdünn und an den Kanten abgerundet. Der Standfuß ist nach vorne hin möglichst platzsparend gehalten und knapp einen Meter breit. Der sichtbare Teil besteht aus gebürstetem Aluminium.

Bei den Anschlüssen ist der C9 gut aufgestellt. Er ist der erste TV in unserem Testlabor, der HDMI-2.1-Eingänge zu bieten hat und somit erstmals auch Bildwiederholraten bis 120 Hertz über HDMI unterstützt. Gleich vier davon hat er an Bord, so dass sich verschiedenste Anschlussszenarien realisieren lassen. Drei USB-Anschlüsse für Aufnahme- und Multimediaspeicher sind vorhanden – allerdings kein 3.0-Port. Für den TV-Empfang ist der C9 mit je einem Twin-Tuner für die Empfangswege Satellit, Kabel und Antenne ausgestattet. Über den Common-Interface-Einschub lassen sich in Verbindung mit einem CI(+)-Modul samt Smartcard verschlüsselte Programme empfangen.

Alle Details zur umfangreichen Bild- und Tonausstattung, zum neuen Alpha-9-Prozessor der zweiten Generation mit intelligenter Bildverbesserung sowie den vier unterstützten HDR-Formaten, verraten wir in der ausführlichen Review. Dort können auch unsere empfohlenen Bildeinstellungen sowie sämtliche Ergebnisse unserer professionellen Bildmessungen und unsere Beurteilung der Bildqualität bei SD- und HD-Sendern, VoD-Streams und UHD-Blu-rays nachgelesen werden.

Bedienung

An der bewährten Installationsroutine hat LG wenig geändert. Neu sind die automatische Geräteerkennung für bereits angeschlossene Komponenten wie Ultra HD Blu-ray-Player oder Spielkonsolen sowie die Möglichkeit, die kabellose Netzwerkverbindung mithilfe des Smartphones herzustellen, was die Passworteingabe erspart. Die geht am LG aber auch so besser von der Hand als bei den meisten anderen Fernsehern, da mit der „Magic Remote“-Fernbedienung mühelos und sehr genau auf die auf dem Bildschirm eingeblendete Tastatur gezielt werden kann.

Die Fernbedienung ist ohnehin nach wie vor eines unserer Highlights bei LG-Fernsehern. Warum das so ist verraten wir im Testbericht und im daran anschließenden Ratgeber. Im Test gehen wir auch darauf ein, wie flott sich die webOS-4.5-Benutzeroberfläche bedienen lässt und welche Änderungen wir im Vergleich zum Vorjahr ausmachen konnten.

Fernsehen und aufnehmen

Dank des (dreifachen) Twin-Tuners ist es möglich, ein Programm zu schauen und gleichzeitig ein weiteres aufzuzeichnen. Zwei parallele Aufnahmen sind allerdings nicht möglich und die Bild-in-Bild-Funktion lässt nur einen TV-Sender mit einer via HDMI angeschlossenen Quelle kombinieren.

Der EPG hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert und gewährt einen guten Überblick über das laufende und folgende TV-Programm, während der eingeschaltete Kanal oben als kleine Vorschau weiterläuft. Für einen Zeitraum von bis zu sieben Tagen werden Standard-SI-Daten von den Sendern bezogen, die mal mehr und mal weniger ausführliche Informationen zu einzelnen Sendungen beinhalten.

Die Umschaltzeiten sind ordentlich. Wie diese im Einzelnen auf den verschiedenen Empfangswegen ausfallen, wie viel Zeit beim Bootvorgang des Fernsehers vergeht und wie viel Strom dieser in verschiedenen Betriebszuständen konsumiert, kann in unseren Messwerten im Test nachgelesen werden.

Apps und Extras

Im App-Store lassen sich insgesamt mehr als 300 Apps und Spiele finden und auf dem TV installieren. Wichtiger als die Anzahl ist unserer Meinung nach jedoch die Auswahl. Die fällt auf LG-TVs sehr gut aus. Netflix, DAZN, YouTube, Amazon Prime Video, Maxdome, Videoload, Deezer, Spotify, Diveo, Zattoo, Sky Ticket, Google Play Filme – die wichtigsten Anwendungen sind unter „Premium“ gruppiert und teilweise schon vorinstalliert. Auf alle weiteren Smart-TV-Funktionen wie Bluetooth, Sprachsteuerung, gesprochene Suchanfragen, DLNA, Miracast und Smart-Home-Unterstützung gehen wir im Testreport im Detail ein.

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