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Mobiler Datenverkehr bei Bundesliga-Spielen verdoppelt sich

20. Februar 2023

Die Fußball-Fans in den 18 Bundesliga-Stadien greifen immer stärker und häufiger zu ihren Smartphones – viele von ihnen sogar mehrmals während des laufenden Spiels. Tendenz steigend. Das ist das Ergebnis einer exklusiven Fan-Umfrage, die Vodafone beauftragt hat. Kein Wunder also, dass sich in der Hinrunde der Datenverkehr in den Stadien im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit mehr als verdoppelt hat, wie ein Blick ins Mobilfunk-Netz von Vodafone zeigt. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Stadien: An der Spitze der Datenauswertung steht die Allianz-Arena – bei den Heimspielen des FC Bayern München flossen die meisten Daten durch das örtliche Mobilfunk-Netz. An der Mobilfunk-Spitze sind auch die Fans der Roten: Im Schnitt verbraucht ein Fan bei einem Heimspiel des FC Bayern in den 90 Spielminuten eine Datenmenge von 62 Megabyte – und damit mehr als die Fans aller anderen Bundesligisten. Aber wie häufig, wozu und an welchem Ort im Stadion verwenden die Zuschauer im Stadion ihr Smartphone? Das zeigt die aktuelle Fan-Umfrage von Vodafone: Während des Stadionbesuchs werden vor allem die Zwischenstände von anderen Spielen mobil abgerufen – auch von der Toilette aus. Größter Treiber für den steigenden Datenverkehr ist allerdings das Teilen von Fotos und Videos – diese werden nämlich besonders gerne mit dem Smartphone im Stadion erstellt.

An der Spitze der Datenauswertung steht die ‚Allianz-Arena‘ – bei den Heimspielen des FC Bayern München flossen im Mittel 1.400 Gigabyte an Daten am Spieltag durch das Vodafone Mobilfunk-Netz vor Ort. Auf Platz zwei und drei folgen das Frankfurter Waldstadion (1.000 Gigabyte) und das Bremer Weserstadion (800 Gigabyte). Schlusslichter in diesem Ranking sind die Stadien in Freiburg, Bochum und Augsburg.

Betrachtet man den Datenverbrauch eines einzelnen Fans während des Stadionaufenthalts, liegen ebenfalls die Fans des FC Bayern vorne: Ein Bayern-Fan produziert bei einem Heimspiel während des Stadionaufenthalts durchschnittlich 62 Megabyte an Daten. Zum Vergleich: Mit dieser Datenmenge kann ein Fan rund 30 hochauflösende Fotos in Social-Media-Netzwerke hochladen. Auf Platz zwei und drei liegen die Anhänger von Hertha BSC Berlin (57 MB) und dem 1. FC Köln (56 MB). Die Stadionbesucher in Dortmund, Freiburg und Bochum verbrauchen am wenigsten Daten pro Spiel. Zu beachten ist dabei natürlich, dass Fußball-Fans ihre Smartphones in einigen Stadien nicht nur über Mobilfunk-Netze, sondern auch über WLAN-Verbindungen nutzen. Auch die Mobilfunk-Versorgung im Stadion spielt eine Rolle. Das höchste Datenvolumen der Hinrunde verzeichnete Vodafone am 6. Bundesliga-Spieltag beim Spiel des FC Bayern gegen den VfB Stuttgart: Das Spiel endete 2:2, rund 1.600 Gigabyte an Daten fielen im Verlauf des Spiels an.

Das Smartphone wird im Stadion von vielen Zuschauern genutzt

Aber wie oft, wozu und an welchem Ort verwenden die Zuschauer im Stadion ihr Smartphone für das mobile Internet? Gemeinsam mit dem Meinungsforschungsunternehmen Civey hat Vodafone dazu zwischen dem 9. und 16. Februar 2023 in einer repräsentativen Umfrage 1.000 regelmäßige Stadionbesucher online befragt. Dabei gaben mehr als 63 Prozent aller Befragten an, im Stadion ihr Smartphone zu nutzen. Vollkommen auf das Spiel konzentrieren sich 30 Prozent der Befragten – sie gaben an, das Smartphone im Stadion „nie“ zu benutzen. Rund 13 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass sie ihr Smartphone während eines Spiels häufig bis sehr häufig im Stadion zücken. Dies zeigt sich vor allem bei den 18- bis 39-Jährigen. Gelegentlich holen das Smartphone 21 Prozent der Umfrage-Teilnehmer hervor.

Selfies, Fotos und Videos sorgen für steigenden Datenverkehr

Etwa 42 Prozent der Befragten gaben an, dass sie mit dem Smartphone während des Spiels vor allem Ergebnisse von anderen Plätzen abfragen. Begleit-Informationen zum Spiel rufen dagegen nur 13 Prozent der Befragten ab. Zum Erstellen von Selfies, Fotos und Videos nutzen rund 38 Prozent der Befragten ihr Smartphone – das Teilen in den sozialen Medien dürfte für den größten Teil des anfallenden Datenverkehrs verantwortlich sein. Für den schnellen Austausch mit Freunden über WhatsApp und anderen Messengern wird das Smartphone von etwa 27 Prozent der Befragten genutzt. Etwa 11 Prozent der Befragten gaben an, dass sie während des Spiels telefonieren.

Selbst im Bereich der Stadiontoilette wird das Smartphone genutzt

Hervorgeholt wird das Smartphone vor allem auf der Tribüne (42 Prozent), im Eingangsbereich (16 Prozent) und an den Verkaufsständen (9 Prozent). Zehn Prozent der Befragten gaben an, ihr Smartphone im Toilettenbereich zu verwenden – große Unterschiede zwischen Frauen und Männern gab es dabei nicht. Möglicherweise hilft das Smartphone also dabei, die Zeit beim Anstehen in der Warteschlange zu überbrücken.

5G-Ausbau in den Bundesliga-Stadien schreitet voran

Angesichts der starken Nutzung hat Vodafone sein Mobilfunk-Netz in den 18 Bundesliga-Stadien massiv ausgebaut. In allen Arenen ist das Breitbandnetz LTE verfügbar. Darüber hinaus bietet Vodafone bereits 5G-Empfang in Frankfurt, Freiburg, Bremen, Leipzig, München, Wolfsburg und Stuttgart. Und der Ausbau geht weiter – vor allem im Hinblick auf die ‚Euro 2024‘ will Vodafone das Netz in den EM-Stadien und darüber hinaus weiter ausbauen.

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