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Digitalisierungsbericht 2018: DVB-T2 HD wächst

04. September 2018

Der Umstieg des digitalen Antennenfernsehens auf DVB-T2 HD verläuft weiterhin erfolgreich. So ist die Zahl der DVB-T2 HD-Haushalte um sieben Prozent auf 2,236 Millionen gestiegen (Vorjahr 2,095 Haushalte). Der Marktanteil des Antennenfernsehens beträgt in Deutschland aktuell 6,4 Prozent. Bei den Haushalten, die ausschließlich auf DVB-T2 HD als TV-Empfangsweg setzen, sind mit 1,773 Millionen (2017: 1,751 Millionen) leichte Zugewinne zu verzeichnen. Wo öffentlich-rechtliche und private Sender gemeinsam verbreitet werden, nutzt jeder zehnte TV-Haushalt das Antennenfernsehen. Dieser Erfolg zeigt sich auch in den Kundenzahlen für freenet TV: Ende des 2. Quartals belief sich der Kundenbestand auf 1,14 Millionen zahlende Nutzer.

„DVB-T2 HD ist angekommen, die Einführung des neuen Standards für mehr Programme in brillanter HD-Qualität ist ein echter Erfolg. Der Markt nimmt das neue Angebot an. Wir erleben eine Zunahme bei den DVB-T2 HD-Haushalten und bei den Kundenzahlen von freenet TV“, so Wolfgang Breuer, Vorsitzender der Geschäftsführung bei MEDIA BROADCAST.

Insbesondere in den Regionen, in denen sowohl private als auch öffentlich-rechtliche Programme empfangen werden, in den Kernregionen, erweist sich freenet TV als Zugpferd für digitales Antennenfernsehen. So schauen in Berlin 14,5 Prozent der Haushalte TV über Antenne. „Der attraktive Angebotsmix aus öffentlich-rechtlichen Programmen und den beliebtesten privaten Programmen, die freenet TV bietet, treibt das Antennenfernsehen sowie die HDTV-Nutzung insgesamt“, erläutert Breuer.

Während bei Kabel erst 62,3 Prozent HD und bei SAT noch 84 Prozent der Zuschauer (15 von 18 Millionen) die privaten Programme in SD schauen, ist das Antennenfernsehen noch vor IPTV Treiber für die HD-Nutzung. 90,2 Prozent sehen heute schon über Antenne in HD fern, nach Abschaltung von DVB-T werden es alle Zuschauer sein.

„Die Zunahme bei den DVB-T2 HD Haushalten und die ungebrochene Relevanz in den Kernregionen sind Indizien für eine mehr als zufriedenstellende Wechselquote von DVB-T auf DVB-T2 HD. Schließlich müssen Millionen Zuschauer sowohl in neue Endgeräte investieren als auch erstmals für die privaten Programme bezahlen“, so Breuer.

Der weitere Ausbau der Reichweite wird Breuer zufolge für zusätzliche Dynamik sorgen: „Mit der geplanten Ausdehnung der Sendernetze für freenet TV und DVB-T2 HD schaffen wir weiteres Wachstumspotential.“ So baut MEDIA BROADCAST das Sendernetz von freenet TV bis Ende 2018 auf insgesamt 63 Senderstandorte aus. Die Zahl der Einwohner, die freenet TV über Dachantenne sehen können, wächst dann von heute 58,6 Millionen (74 Prozent der Einwohner) auf 62,5 Millionen (78 Prozent). Dies entspricht einem Plus von 3,9 Millionen Einwohnern. Der Indoor-Empfang legt damit auf 28,6 Millionen zu (aktuell 27,3 Millionen). Vier von fünf Zuschauern können dann die populärsten Privatsender in brillanter HD-Qualität per Antenne sehen. Für alle übrigen bietet sich freenet TV per Satellit als Alternative an. Die Umstellung der Öffentlich-Rechtlichen auf DVB-T2 HD wird im Jahr 2019 abgeschlossen.

Quelle: www.media-broadcast.com

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