Backstreet Boys-Konzerte in Düsseldorf: Fans kamen sogar aus Brasilien und China
12. Oktober 2026
Zehn Konzerte, mehr als 400.000 verkaufte Tickets und Fans aus aller Welt: Mit ihren einzigen Europa-Auftritten machten die Backstreet Boys Düsseldorf zum internationalen Treffpunkt. Eine Analyse anonymisierter Mobilfunk-Daten von drei Konzerttagen zeigt: Die Besucher kamen aus mindestens 36 Ländern. Insgesamt kam sogar ein Viertel der Besucher aus dem Ausland. Besonders viele internationale Gäste reisten aus den Niederlanden (5 Prozent aller Besucher), der Schweiz (3 Prozent) und Spanien (2 Prozent) sowie aus Belgien, Frankreich und Österreich an. Einzelne Fans nahmen sogar den Weg aus Indonesien, Brasilien und China auf sich. Mindestens sieben Prozent der internationalen Fans, die an den drei untersuchten Konzerttagen vor Ort waren, reisten mit dem Flugzeug an. Rund 90 Prozent von ihnen nutzten dafür die nahe gelegenen Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn.
Mehr als 100.000 Besucher (77 Prozent) der drei untersuchten Konzerte kamen aus Deutschland. Die Fans reisten aus allen Bundesländern an, besonders viele aus Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen und Bayern. Rund 18 Prozent der Besucher aus Deutschland reisten dabei mehr als 100 Kilometer, um nach Düsseldorf zu kommen. Innerhalb Nordrhein-Westfalens stellte Düsseldorf mit 30 Prozent den größten Anteil der Besucher, vor Köln (5 Prozent), Duisburg und Essen (jeweils 3 Prozent) sowie Dortmund (2,5 Prozent). Aus Städten außerhalb Nordrhein-Westfalens kamen die meisten Besucher aus Stuttgart, Frankfurt und Hamburg.
Über alle drei untersuchten Konzerttage hinweg reisten rund 65 Prozent der jeweiligen Tagesbesucher überwiegend mit dem Auto nach Düsseldorf. Etwa 11 Prozent kamen mit dem Zug, weitere 14 Prozent mit dem öffentlichen Personennahverkehr. Für viele Fans war der Abend nach dem Konzert noch nicht vorbei – viele Besucher zog es der Analyse zufolge nach den Konzerten noch in die Düsseldorfer Altstadt und nach Friedrichstadt. Vor den Konzerten hielten sich besonders viele Besucher in den Stadtteilen Pempelfort und Oberkassel auf. Für die einzigen Europa-Auftritte der Band nahmen viele Fans weite Wege auf sich, teils sogar aus Übersee. Damit wurde Düsseldorf zum internationalen Treffpunkt für Backstreet Boys Fans.
„Schon drei Konzerttage zeigen: Die Backstreet Boys Konzerte in Düsseldorf zogen Besucher aus der ganzen Welt an. Für die einzigen Europa-Auftritte der Band nahmen viele Fans weite Wege auf sich, teils sogar aus Übersee. Damit wurde Düsseldorf zum internationalen Treffpunkt für Backstreet Boys Fans. Davon profitiert auch die lokale Wirtschaft – von Hotels und Gastronomie bis hin zu Einzelhandel, Flughäfen und anderen Verkehrsbetrieben“, sagt Michael Reinartz, Innovationschef von Vodafone.
Mobile Datennutzung und Telefonie während der Konzerte
Die mobile Datennutzung im Vodafone-Netz rund um das Düsseldorfer Messegelände stieg an den Konzerttagen der Backstreet Boys deutlich an. Ihren Höhepunkt erreichte sie jeweils zwischen 19 und 20 Uhr: Zu dieser Zeit transportierte das Vodafone-Netz vor Ort bis zu 610 Gigabit an Daten pro Stunde. Das entspricht rechnerisch rund 20.000 Streams des Backstreet Boys-Songs ‚Everybody‘. Doch auch während des Konzerts behielten zahlreiche Fans ihre Handys in der Hand, um ihre Erlebnisse in den sozialen Medien zu teilen. Telefonieren war dagegen während der Konzerte ‚out‘ – ab 20 Uhr gingen die Telefonate der Besucher massiv zurück. Die zwei Stunden vor dem Konzert nutzten dagegen sehr viele Fans, um sich möglicherweise vor Konzertbeginn per Telefon noch zu verabreden oder kurz mit Familie und Freunden zu sprechen. Allein zwischen 19 und 20 Uhr wurden 3.000 Telefonate im Konzertumfeld geführt.
So macht Vodafone Besucher- und Transportströme sichtbar
Im Mobilfunk-Netz entstehen technische Datenpunkte, wenn Mobiltelefone mit Mobilfunk-Zellen kommunizieren – etwa beim Telefonieren oder Surfen. Für die Analyse werden die relevanten Datenpunkte anonymisiert, aggregiert und anschließend statistisch hochgerechnet. Die Auswertung erfolgt ausschließlich für größere Gruppen; Rückschlüsse auf einzelne Personen sind nicht möglich. Aus den aggregierten Daten lassen sich räumliche und zeitliche Bewegungsmuster ableiten. Algorithmen ordnen diese anhand von Geschwindigkeit, Bewegungsverlauf, Streckenführung und typischen Haltepunkten verschiedenen Transportmitteln zu. So können Bahn- und Autofahrten sowie Fußwege auf aggregierter Ebene voneinander unterschieden werden.
Die Auswertung der drei Konzerte in Düsseldorf umfasst einen Samstag (26. September), einen Dienstag (29. September) und einen Freitag (2. Oktober). Damit deckt sie Wochenende, Werktag und Wochenend-Auftakt ab.
Bildnachweis: © Vodafone









