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Ab sofort klimaneutral

09. März 2021

Der TV-Streaming-Anbieter Zattoo ist ab sofort klimaneutral. Gemeinsam mit ClimatePartner, einem Experten für Klimaschutz in Unternehmen, hat Zattoo seine CO2-Bilanz berechnet. Für das Jahr 2019 ergeben sich Emissionen von 692 Tonnen CO2. Diese kompensiert Zattoo vollständig durch die Unterstützung zertifizierter Klimaprojekte. Auch für 2020 plant Zattoo die Kompensation und ist dadurch faktisch klimaneutral. Mit zielgerichteten Projekten, wie dem Betrieb eines Rechenzentrums in einer Windkraftanlage, arbeitet Zattoo am klimaneutralen Fernsehen der Zukunft.

Das Streaming von Bewegtbildinhalten wird immer beliebter. Die Datenmengen, die beim Streaming entstehen, brauchen viel Strom und erzeugen dadurch CO2-Emissionen. So auch bei TV-Streaming-Anbietern wie Zattoo. Alleine hier werden im Monat über 80 Millionen Stunden TV-Inhalte gestreamt. Zattoo setzt bereits seit langem auf Ökostrom im Betrieb der eigenen Rechenzentren. Für das Streamen von Inhalten auf der Plattform, aber auch durch den Betrieb des Unternehmens selbst, entstehen dennoch rund 700 Tonnen CO2 jährlich. 

Diesen Wert hat Zattoo jetzt gemeinsam mit ClimatePartner professionell ermittelt. Die CO2-Bilanz wird dabei immer auf Grundlage sämtlicher vorliegender Belege erstellt und ist daher in diesem Fall rückwirkend für das Jahr 2019 berechnet worden. In diesem Zeitraum hat Zattoo Emissionen in Höhe von 692 Tonnen CO2 verursacht. Die größten Emissionsquellen sind Flugreisen, die tägliche Anfahrt der Mitarbeiter im Unternehmen sowie Emissionen von Rechenzentren, die Lieferanten und Geschäftskunden betreiben.

“Für uns ist die Zukunft des Fernsehens klimaneutral”, so Stefan Lietsch, Chief Technology Officer bei Zattoo. “Wir erreichen das zunächst durch Kompensierung der Emissionen. Das heißt wir unterstützen zertifizierte Klimaschutzprojekte, in denen nachweislich CO2 eingespart wird. Zudem werden wir nach und nach unseren CO2-Verbrauch weiter auf ein Minimum reduzieren. Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen und andere Unternehmen dazu ermutigen, mitzumachen.”

Mit dem Projekt windCORES des Windparkbetreibers Westfalenwind nutzt Zattoo als weltweit erster TV-Streaming-Anbieter ein Rechenzentrum direkt in einer Windkraftanlage. Dadurch wird nicht nur weiterhin CO2 eingespart, sondern der erzeugte Strom wird direkt dort verbraucht wo er entsteht. Außerdem ist Zattoo Mitglied der Initiative Leaders for Climate Action, um gemeinsam mit anderen digitalen Entscheidungsträgern und Unternehmen einen echten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Weitere Lösungen, um den CO2-Verbrauch zu reduzieren, werden in den kommenden Monaten folgen. Mit ihrer jahrelangen Expertise in den Bereichen Klimaschutz und Klimaneutralität unterstützt ClimatePartner Zattoo bei der Umsetzung.

Tristan A. Foerster, Co-CEO von ClimatePartner: “Der Anteil digitaler Technologien wie beispielsweise Streaming am globalen Emissionsaufkommen wird derzeit auf ca. vier Prozent geschätzt, Tendenz steigend. Da ist es umso erfreulicher, dass Zattoo als einer der Marktführer sich dieser Herausforderung stellt und seine Emissionen nicht nur konsequent und kontinuierlich reduziert, sondern auch ausgleicht. Wir unterstützen und begleiten Zattoo sehr gerne auf diesem Weg und freuen uns, unsere Expertise aus der Digitalbranche hier einbringen zu können.“

Die verbrauchte Menge von 692 Tonnen CO2 wird mit zusätzlich 20 Prozent Sicherheitsaufschlag, also insgesamt 830,4 Tonnen CO2, vollständig durch zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Dabei unterstützt Zattoo die Aufforstung deutscher Wälder sowie das Projekt “Plastic Bank”, bei dem Menschen in Haiti, Indonesien, Brasilien und auf den Philippinen gesammelten Plastikmüll in lokalen Sammelstellen gegen Geld, Lebensmittel oder Trinkwasser eintauschen können. Die CO2-Kompensierung erfolgt dabei über ein Windparkprojekt auf den Philippinen sowie zusätzlich durch ein international anerkanntes Waldschutzprojekt in Brasilien. Damit ist Zattoo ab sofort klimaneutral. Die CO2-Bilanz von Zattoo wird jährlich neu berechnet. Dadurch kann der Erfolg gewählter Maßnahmen zur Reduktion überprüft und falls nötig optimiert werden. 

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