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Panasonic TX-65FZW954 und Sony KD-65AF8 im Vergleichstest

Bildexperten: Das OLED-Duell

28. Juni 2018

Mit dem TX-65FZW954 von Panasonic und dem Sony KD-65AF8 sind die Duellanten in diesem OLED-Vergleichstest keine Geringeren als die beiden 2018er-Spitzenmodelle der beiden größten japanischen TV-Hersteller. Sie setzen jeweils auf ein unterschiedliches Design, Soundkonzepte, Betriebssysteme und einen anderen Top-HDR-Standard. In unserem ausführlichen Praxistest haben wir einen genauen Blick auf die Ausstattung, die Bedienung, die Klang-Performance und vor allem die Bildqualität gelegt.

 Die Testkanidaten

Der Panasonic TX-65FZW954 ist das Top-Modell des Jahres 2018 und neben dem kleineren TX-55FZW954 sowie dem 55- und dem 65-Zöller der FZW804-Serie einer von vier neuen OLED-Fernsehern der ehemaligen Plasma-Schmiede. Die EZW1004-Serie aus 2017 (Testberichte in den Ausgaben 07/2017 und 12/2017) bleibt bestehen – allerdings zu gesenkten unverbindlichen Preisempfehlungen. Der 65-Zöller wird für 4.999,– Euro angeboten (ehemals 6.999,– Euro), der 77-Zöller für 14.999,– Euro (ehemals 19.999,– Euro). Der TX-65FZW954 aus diesem Vergleichstest kostet 3.999,– Euro.

Mit dem KD-65AF8 hat Sony seinen überhaupt erst zweiten OLED-TV auf den Markt gebracht. Dieser wird für 3.799,– Euro angeboten und somit deutlich günstiger als der Vorgänger KD-65A1 (Test in Ausgabe 09/2017) seinerzeit – der kostete anfangs 5.499,– Euro, ist inzwischen aber für 3.999,– Euro erhältlich. Der AF8 wird zudem als zehn Zoll kleinere Version, der A1 zusätzlich noch mit 77-Zoll-Panel (195 cm) angeboten.

 Fernsehen und mehr

Bei beiden Fernsehern geleitet wie heutzutage üblich ein hilfreicher Installationsassistent durch die ersten Schritte. Insgesamt fühlten wir uns beim Panasonic ein wenig besser an die Hand genommen. Im Testbericht verraten wir, welchen Vorteil der Sony auf seiner Seite hat. Dank der doppelten Triple-Tuner kann auf beiden Fernsehern ein Sender aufgenommen und gleichzeitig ein zweites Programm geschaut werden. Am Panasonic sind sogar zwei parallele Aufnahmen möglich und auch Timeshift zum Anhalten und späteren Fortsetzen einer Sendung unterstützt nur der Panasonic. Aufnahmen lassen entweder per Record-Taste auf der Fernbedienung starten oder per EPG im Voraus planen. Der Sony bietet in unseren Augen den optisch ansprechenden Programmführer. Die Sendersortierung ist an beiden Fernsehern per Hand möglich, allerdings recht umständlich und zeitaufwendig. Wir empfehlen, auf einen Programmlisteneditor zurückzugreifen. Für Panasonic-TVs (und einige andere Hersteller) gibt es die kostenlose Software ChanSort, Sony bietet mit „SonyEditor“ einen eigenen Editor an. Mehr zum Thema „Programmlistenbearbeitung“ kann in der Juni-Ausgabe der SATVISION sowie auf hier nachgelesen werden. Alles weitere zum TV-Empfang sowie unsere Messungen des Stromverbauchs und der Umschaltzeiten finden sich in der vollständigen Review.

Bedienung

Die meisten Hersteller setzen inzwischen auf eigene oder eigens weiterentwickelte Betriebssysteme. Bei Panasonic ist das my Home Screen 3.0, eine Art eingebettete Software. Das Hauptmenü und der EPG sehen anders aus als die Smart-TV-Funktionen mit den Apps und der individuell anpassbaren Startseite. Sony setzt bei den meisten seiner Fernseher wie beispielsweise auch Philips und der Grafikkartenhersteller Nvidia bei der Streaming-Box Nividia Shield TV auf das Betriebssystem Android TV (Version 7.0 Nougat). Das dürfte vielen in ähnlicher Form von ihrem Smartphone oder Tablet bekannt vorkommen. Welches Betriebssystem unsere Tester mehr überzeugen konnte, welcher Testkandidat die meisten Apps bietet und bei wem wir die besseren Netzwerk- und Internetfunktionen vorfanden, verraten wir im Test.

Bild- und Tonqualität

Beim Panasonic wurde bereits ein 2018er-OLED-Panel der neuesten Generation verbaut. Sony macht hingegen leider keine Angaben zur Panel-Generation. Welche Rückschlüsse die Leuchtkraft auf das Panel zulässt, beschreiben wir an späterer Stelle. Als UHD-TVs können beide die 4K-Auflösung mit mehr als acht Millionen Pixeln darstellen. Zum Vergleich: Bei einem Full-HD-TV sind es rund zwei Millionen. Mehr Kontraste und Farben können die beiden HDR-Fernseher ebenfalls darstellen. Den am weitesten verbreiteten Standard HDR10 unterstützen sie beide, HLG – kommt vor allem bei TV-Übertragungen zum Einsatz – ebenfalls. Seit diesem Jahr unterstützen die UHD-TV-Modelle von Panasonic zudem HDR10+ (10 Bit). Sony ist einer von wenigen Herstellern, die auf den verbesserten und lizenzgebührenpflichtigen Standard Dolby Vision (12 Bit) setzen. Der erforderliche Chip ist im AF8 bereits verbaut, das softwareseitige Update soll bald folgen. Somit bietet jeder der beiden Testkandidaten einen der Top-HDR-Standards.

In unserem Testbericht kann nachgelesen werden, wie sich die beiden OLED-Fernseher bei unser Bildmessungen mit Profi-Equipment geschlagen haben, welche optimalen Bildeinstellungen wir jeweils empfehlen und wie gut Bild- und Tonqualität in der Praxis zu beurteilen sind.

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Getestete Produkte

  • Panasonic TX-65FZW954
  • Sony KD-65AF8

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