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Edision OS mini im Test

Preisbrecher mit Linux Enigma2

24. September 2015

Einen Linux Enigma2 HD-Receiver mit Mipsel-Prozessor wie den OS mini von Edision hat es für unter € 100,– noch nicht gegeben: Die Single-DVB-S2-Box hat WLAN und Bluetooth integriert, verfügt über einen Conax-Kartenleser und bietet dank des alternativen Betriebssystems OpenATV zahlreiche komfortable Internet-, Streaming- und Netzwerkfunktionen. Zudem kann die Box per Plugin als SAT>IP-Client SAT-TV kabellos via WLAN empfangen. Ob der für € 99,– angebotene Linux-Preiskracher hält, was er verspricht, verrät unser ausführlicher Testbericht.

Neben der von uns getesteten Single-DVB-S2-Version mit Conax-Kartenleser für den Empfang verschlüsselter Programminhalte sind die Single hybride DVB-C/T2-Variante für ebenfalls € 99,– und die beiden Twin-Modelle mit jeweils Twin-SAT-Tuner oder DVB-S2 und DVB-C/T2-Tuner erhältlich. Die Twin-Modelle kosten € 124,90. Zubehör wird laut Hersteller nicht angeboten, dafür hält die Fernbedienung eine Überraschung bereit. Der kompakte OS mini eignet sich als Erstreceiver, kann aber auch als Zweit- oder Drittgerät im Kinder- oder Gästezimmer oder in der Gartenlaube eingesetzt werden.

Kleine Box, viele Funktionen

Der OS mini streamt Aufnahmen und Live-TV im Heimnetzwerk, bietet IPTV, Mediatheken, PVR-Funktionen und Zugriff auf Videoportale wie Youtube und Co., erlaubt den Zugang zur Online-Videothek Amazon Prime Instant Video und dient als Netzwerk-Server und -Client. Obendrein kann das günstige Linux-Multitalent per Plugin sogar als SAT>IP-Client eingesetzt werden. Wie der HD-Receiver von Edision all diese Funktionen bewältigt und mit welchen Plugins die Funktionen jeweils ermöglicht werden, geht aus unserem ausführlichen Testbericht hervor.

Ausstattung

Das vorinstallierte alternative Linux-Betriebssystem OpenATV 4.2 läuft auf einem Dualcore Broadcom-Prozessor BCM 7362 mit 742 MHz und 2000 DMIPS Leistung samt eines 4.10-Kernels. 512 Megabyte sind beim OS mini jeweils für Flash- und RAM-Speicher vorgesehen. Alles andere als selbstverständlich sind in dieser Preisklasse integriertes WLAN und Bluetooth. Für die Wiedergabe von Bild und Ton stehen Anschlüsse für HDMI, optisches S/PDIF und adaptierte Ausgänge für Klinke Video-Cinch und eine serielle RS232-Schnittstelle zur Verfügung. Adapterkabel für Video-Cinch und RS-232 sind im Lieferumfang enthalten. Weitere Schnittstellen sind für Ethernet, WLAN, Bluetooth und zweimal USB 2.0 vorhanden.

Tägliche Anwendung und OpenATV

In unserem Praxistest haben wir die Alltagstauglichkeit des Edision OS mini ausgiebig unter die Lupe genommen. Unser Blick richtet sich dabei unter anderem auf die PVR-Funktionen, den EPG und die Menüführung sowie die Bedienbarkeit der Oberfläche. In diesem Zusammenhang gehen wir auch auf das Senderlistenmanagement ein und geben Tipps, wie noch mehr Leistung und Funktionen aus dem OS mini herauszuholen sind. Am Beispiel des Plugins „satipclient“ zeigen wir zudem, wie Plugins installiert und anschließend wie die SAT>IP-Funktion eingerichtet wird.

Performance

Alles rund um Umschalt- und Bootzeiten, den Stromverbrauch und die Reaktionszeiten bei der Bedienung haben wir in unserem detaillierten Testbericht ebenfalls festgehalten. Darüber hinaus testen wir, wie die Linux-Box mit den zahlreichen Plugins zurechtkommt und was vom Edision OS mini in puncto Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit (Boot- und Umschaltzeiten) zu erwarten ist. Die Bild- und Tonqualität des DVB-S2-Receivers unterziehen wir für HD- und SD-Programme ebenfalls einer genauen Prüfung.

Streamingkünstler

Mit wenigen Handgriffen ist der OS mini in der Lage, Live-TV oder getätigte Aufnahmen innerhalb des Heimnetzwerks an eingebundene Clients wie TVs, Set-Top-Boxen, PCs oder mobile Endgeräte wie Tablets oder Smartphones zu streamen. In unserem Testbericht zeigen wir, welche Apps dafür verwendet werden können und wie der Edision OS mini sich beim Streaming von Multimediainhalten geschlagen hat. Auch die Rolle des OS mini als Netzwerk-Server und -Client via DLNA, FTP und Co. ist Bestandteil unseres extensiven Praxistests.

Aufnahmefunktionen und Pay TV

Die Aufnahmefunktionen bieten den gewohnten Linux-Komfort samt Timeshift und Serientimer. Aufzeichnungen können auf angeschlossenen USB-Datenträgern gespeichert werden und anschließend mit Plugins bearbeitet oder auf andere Geräte exportiert werden. Für den Empfang verschlüsselter Programminhalte steht ein Conax-Kartenleser zur Verfügung. Unser Praxistest zeigt die Möglichkeiten im Einzelnen.

Getestete Produkte

  • Edision OS mini

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