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Störende Blendeffekte & Raumhall

20. Mai 2021

In Räumen, in denen ferngesehen wird, ist eine gute TV-Technik längst nicht alles. Um das Kino- und Fernsehvergnügen bestmöglich zu genießen, ist vor allem eine gute Verdunkelung am Fenster gefragt, die idealerweise auch gleich noch für Schallschutz sorgt.

Die Gesamteinrichtung des Fernsehraums hat großen Einfluss auf die Qualität des Kino-Genusses. So ist für jeden Cineasten zum Beispiel ein großer kahler Raum mit glatten Bodenbelägen aus Holzdielen oder Fliesen ein wahrer Sound-Alptraum.

Grelles Licht von außen trübt das Filmerlebnis ebenfalls drastisch. Denn Kinofreunde frönen ihrem Hobby keineswegs nur abends, wenn es draußen schon dunkel ist, sondern oftmals auch tagsüber. Dann ist eine effektive Verdunkelungsmöglichkeit gegen Blendstrahlen oder Lichtspiegelungen am TV-Screen besonders wichtig.

Optionen am Fenster zur Verdunkelung: Diese Sonnenschutztypen kommen in Frage

Für das Heimkino sind im Prinzip nur Beschattungssysteme sinnvoll, die möglichst gar keine Lichteinträge hindurchlassen. Im Handel sind verschiedene Möglichkeiten der Verdunkelung verfügbar – von Verdunkelungsrollos, Plissees und Vorhängen bis hin zu Jalousien.

Entscheidend ist dabei nicht nur, dass der Fensterbehang an sich lichtundurchlässig ist. Ebenso wichtig ist es, dass auch an den Rändern kein Licht durchkommt. Das lässt sich entweder mit Verdunkelungsvorhängen realisieren, die beim Fernsehen vor der kompletten Fensterfläche zugezogen werden können. Bei schmaleren Varianten wie Rollos oder Plissees kann der seitliche Lichteinfall wiederum durch eine etwas größer gewählte Stoffbreite an den Seiten minimiert werden.

Eine verbesserte Verdunkelung lässt sich außerdem erreichen, indem der Sonnenschutz konkret am Fensterflügel angeschraubt oder mit Klemmträger eingehängt wird. Der auf diese Weise verringerte Abstand zum Fenster reduziert seitliche Lichtstrahlen ganz automatisch.

Mit Fensterdekorationen zusätzlich Halleffekte reduzieren

Selbst die besten Heimkinosysteme können kaum etwas gegen Raumhall ausrichten. Tipp: Mit einem lauten Klatschen in die Hände lässt sich überprüfen, ob es ganz allgemein ein Hallproblem gibt und womöglich Handlungsbedarf besteht. Für die meisten Privathaushalte kommt allerdings eine professionelle Schalldämmung wie in einem Tonstudio in der Regel nicht in Frage, da sie mit höheren Kosten verbunden ist. Der Einsatz von Schaumstoffen oder Akustikplatten beeinträchtigt zudem auch den Gemütlichkeitsfaktor in einem herkömmlichen Familienkino.

Der Kinoraum kann aber ganz einfach mit handelsüblichen Textil-Elementen ausgestattet werden. Schallmindernd wirken sich beispielsweise schon Teppiche oder Fernsehsofa aus. Auch bei der Fensterausstattung empfiehlt es sich, vorzugsweise Sonnenschutztypen aus Textilstoffen zu verwenden, da Jalousien aus Metall oder Holz zum Beispiel gar keinen Schallschutz bieten.

Kompaktere, lange Vorhänge sind unter anderem eine bewährte Vorrichtung gegen Raumhall im Heimkino. Im Sommer muss an sehr heißen Tagen aber bedacht werden, dass vor allem dunkle Schals sehr stark Wärme absorbieren und das Raumklima ungünstig beeinflussen können.

Weniger wärmeabsorbierende und auch schmalere Alternativen für Fenster sind Rollos oder Plissees. Wer Hitzeschutz, Hallschutz und Platzersparnis von vornherein miteinander kombinieren möchte, kann auch auf Wabenplissees zurückgreifen. Dieser mit Wabenkammern versehene schlanke Sonnenschutz wirkt sich dämmend gegen Wärmestau aus und mindert mit dem Luftzellen-System zusätzlich den Halleffekt ab.

 

Bildquelle 1: livoneo.de

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