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Lexikon

Fachbegriffe einfach erklärt

Lexikon

Ihr neuer HD-Receiver hat Blindscan sowie DiSEqC 1.2 und ist über HDMI am HD-ready LCD-Bildschirm angeschlossen? Kein Wunder, dass hier viele den Überblick verlieren. In unserem Lexikon erklären wir Ihnen in einfachen Worten vermeintlich komplizierte Bezeichnungen und Abkürzungen aus der Welt der Technik. Vermissen Sie einen Begriff oder haben Sie einen Fehler entdeckt, schreiben Sie uns unter dem Betreff „Lexikon“ an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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A

AACS

Das Advanced Access Content System (AACS) ist ein digitales Rechtemanagement bzw. ein Kopierschutz, welcher bei optischen Medien wie Blu-rays und HD-DVDs zum Einsatz kommt. Entwickelt wurden es von Geräteherstellern und Filmunternehmen wie Panasonic, Sony, Disney und Warner Bros. Alle Inhalte werden verschlüsselt, um so zu verhindern, dass Aufnahmen über die hochauflösenden Ausgänge des Players durchgeführt werden können. Analoge Ausgänge wie Komponente können so jederzeit entweder auf niedrigere Auflösungen herunterskaliert oder ganz abgeschaltet werden. Ab 2015 wird es Geräte wie Blu-ray Player sogar nur noch mit verschlüsselten AV-Ausgängen wie HDMI zu kaufen geben.

Abschlusswiderstand

Ein Abschlusswiderstand wird auch auch als Terminierung oder Dummy-Load bezeichnet. Er kommt beispielsweise an nicht belegten Anschlüssen von Multischaltern oder BK-Verstärkern zum Einsatz um Reflexionen und Einstrahlungen von Störquellen zu vermeiden. Die Widerstände müssen dabei von der Größe der jeweiligen Eigenimpedanz (z.B. 75 Ohm) entsprechen.

ADR

Das Astra Digital Radio (ADR) ist ein System, über welches seit Anfang der 90er Jahre digitale Radioprogramme auf Tonunterträgern von analogen TV-Programmen via Satellit übertragen werden. Für den Empfang ist ein spezieller Receiver erforderlich. Die Abschaltung der ADRÜbertragungen ist mit dem Ende der analogen TV-Programme im April 2012 geplant. Aktuell sind noch 47, meist öffentlich-rechtliche, Sender über Astra 19,2° zu empfangen. Ersatz bietet der digitale Empfang via DVB-S, mit dem eine noch größere Anzahl Radioprogramme in digitaler Qualität empfangen werden kann.

Alphacrypt

Als Alphacrypt bezeichnet man ein von der Firma Mascom entwickeltes Common Interface Modul, welches ermöglicht mehrere Entschlüsselungsarten in einem einzelnen Modul zu kombinieren. Das bereits 2001 auf der CeBIT vorgestellte Alphacrypt wird aus diesem Grund oft als das „Schweizer Taschenmesser“ im Bereich Pay-TV bezeichnet. So können beispielsweise Smartcards von dem Pay-TV Anbieter Sky mit Nagravisions-Verschlüsselung (S02-Karten) beim Kabel- und SAT-Empfang genutzt werden.

Astra

SES Astra S.A. (von lat. astrum, der Stern) ist ein Satellitenbetreiber mit einer Flotte von 15 aktiven geostationären Fernseh- und Kommunikationssatelliten. Die für Deutschland wichtigste Astra- Orbitalposition liegt auf 19,2° und beinhaltet fünf Satelliten für den Fernseh- und Radioempfang.

AVCHD

Advanced Video Codec High Definition (zu deutsch: Fortgeschrittener Video Codec hoher Auflösung), kurz AVCHD, ist ein digitales und hochauflösendes Aufzeichnungsformat, welches vor allem bei HD-Camcordern zum Einsatz kommt. Die Datenspeicherung erfolgt dabei meiste auf SD-Karten, Memory Sticks oder Festplatten. Zum Einsatz für die Komprimierung der Audio- und Videodaten kommt dabei der H.264/ MPEG-4 AVC-Codec.

Azimut

Der Richtungswinkel Azimut ist neben der Elevation ergänzend zu einem digitalen Messgerät eine der wichtigsten Angaben für die Ausrichtung einer SAT-Antenne. Die Angabe erfolgt dabei in Grad. Der Einstellwinkel der Antenne wird dabei von Norden=0° bis Süden=180° angegeben.

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B

BD-Live

BD-Live ist eine interaktive Funktionalität der meisten Blu-ray-Player. Die seit dem Blu-ray Profile 2.0 auftauchende Funktion erlaubt es dem Zuschauer, sich Zusatzinhalte wie beispielsweise Trailer oder Dokumentationen zum eingelegten Film über das Internet herunter zu laden. Grundvoraussetzung für BD-Live ist eine Netzwerkanbindung über LAN oder WLAN. Zusätzlich benötigt der Player Speicherplatz von mindestens 1 GB, was meist über einen Steckplatz für SDSpeicherkarten realisiert wird. Trotz dieser eigentlich sehr interessanten Möglichkeiten konnte sich diese Funktion nicht auf dem Markt durchsetzen und nur wenige Filme unterstützen BD-Live.

Bit

Bit steht für „Binary Digit“, zu deutsch: binärer Code. Ein Bit ist die kleinste digitale Informationseinheit, die entweder die Information „1“ oder „0“ enthalten kann. Die nächst größere Einheit wären Byte, acht Bit ergeben ein Byte. 1024 Byte wären ein KiloByte (Kbyte). Danach folgen Mega- und Gigabyte. Ohne die Bits wäre Digitalfernsehen nicht realisierbar.

Bitfehlerrate

Die Bitfehlerrate (kurz BER, von englisch: Bit error rate) gibt an, wie viele Bits (kleinste Dateneinheiten beim digitalen Empfang) bei einer vorher definierten Anzahl an übertragenen Daten fehlerhaft sind. Je geringer der Wert, desto weniger Fehler enthält der empfangene Datenstrom. Eine Bitfehlerrate von 3·10-6 bedeutet so beispielsweise, dass von 1 Million empfangener Bits insgesamt 3 Bits falsch sind. Bei der Ausrichtung einer SAT-Antenne ist eine bessere BER einem geringfügig höheren Pegel vorzuziehen.

Blindscan

Der Blindscan ermöglicht einem Receiver einen Suchlauf, der das komplette Frequenzspektrum eines Satelliten ohne Eingabe von Frequenzen oder Symbolraten durchsucht. Da es sich hierbei um einen besonders gründlichen Suchlauf handelt, kann dieser mehr Zeit in Anspruch nehmen als ein normaler Suchlauf.

Blu-ray

Die Blu-ray Disc (abgekürzt BD) ist ein digitales optisches Speichermedium mit einer Speicherkapazität von 25 bzw. 50 GB. Sie wurde als hochauflösender Nachfolger der DVD entwickelt. Die bewusste Abweichung von der orthografisch korrekten Schreibweise Blueray zielt darauf ab, eine Registrierung des Begriffs als Marke zu vereinfachen. Die aktuellste Variante stellt die 3D Blu-ray für dreidimensionale Inhalte dar.

Bouquet

Ein Bouquet bezeichnet ein Programmpaket eines Anbieters, welches über einen Satellitentransponder übertragen wird. So befinden sich beispielsweise im ZDF-Visions Bouquet die Sender ZDF, 3sat, Kika, ZDF neo usw.

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C

CAM

Die Abkürzung CAM steht für Conditional Access Modul und bedeutet zu Deutsch soviel wie Modul für den bedingten Zugriff. Umgangssprachlich wird häufig bei Modulen wie dem Alphacrypt der Firma Mascom die Bezeichnung CI-Modul verwendet, obgleich das Common Interface eigentlich nur die Schnittstelle des Empfängers bezeichnet.

C-Band

Das C-Band bezeichnet einen Satelliten-Sendebereich von 3,6 bis 4,2 GHz und wird primär in Afrika, Russland und Amerika eingesetzt. Es erfordert spezielle Empfangstechnik wie LNBs. Europäische Satelliten – wie die in Deutschland beliebteste Orbitalposition Astra auf 19,2° Ost – arbeiten hingegen im sogenannten Ku-Band mit einem Frequenzbereich von 10,7 bis 12,75 Ghz.

CI+

CI+ oder auch CI Plus ist eine Weiterentwicklung des Common Interfaces 1.0, an der einige Fernseh- und Modulhersteller beteiligt sind. Es ist kein direkter Nachfolger des CI-Systems 1.0 des DVB-Konsortiums und stellt derzeit noch keinen verabschiedeten Standard dar. CI+ ermöglicht es den Sendern, Restriktionen mitzusenden, die beispielsweise die Aufnahme unterbinden. Aktuell wird CI+ vom Kabelnetzbetreiber KDG und von HD+ sowie von Sky verwendet.

Cinch

Cinch oder auch RCA (Radio Corporation for America) genannt ist eine der weit verbreitetsten analogen Steckverbindungen für den Einsatz im Audio- und Videobereich (Rot/Weiß für Ton und Gelb für Video). Dieser Steckertyp wurde bereits in den 1940er Jahren in den USA eingeführt und wird in Deutschland oftmals falsch geschrieben und ausgesprochen (Richtig wäre die Aussprache: „Tschintsch“).

COFDM

Coded Orthogonal Frequency Division Multiplex (COFDM) ist ein Übertragungsverfahren für digitale Informationen, welches europaweit für DVBT zum Einsatz kommt. Die Stärken von COFDM liegen in der Unempfindlichkeit gegenüber Empfangsstörungen aufgrund verschiedener Techniken wie beispielsweise der enthaltenen Vorwärtsfehlerkorrektur der Daten.

Conax

Der Conax-Verschlüsselungsstandard wurde ursprünglich nur für skandinavische Sender eingesetzt, erfreut sich aber auch in Deutschland wachsender Beliebtheit. So setzen der Kabelkiosk von Eutelsat, der Pay-TV Anbieter Fernsehpaket auf 9° Ost sowie zahlreiche kleinere Kabelnetze auf dieses System. Receiverhersteller wie Technisat setzen einen entsprechenden Kartenleser standardmäßig in zahlreichen Modellen ein.

CPU

Der Hauptprozessor (engl. central processing unit, CPU) wird im allgemeinen Sprachgebrauch oft auch nur als Prozessor bezeichnet. Die CPU ist das Herz eines jeden Fernsehers oder Receivers, da sie für die Bearbeitung aller Rechenaufgaben und somit die Verarbeitung der Daten zuständig ist. Während in Geräten der Unterhaltungselektronik meist Prozessoren mit einem Kern verbaut werden, besitzen aktuelle PCs aufgrund der höheren Leistungsfähigkeit zwei oder sogar vier bis sechs Kerne mit jeweils aktuell bis zu 3,3 GHz.

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D

DAB/DAB+

Digital Audio Broadcasting (DAB) ist ein digitaler Übertragungsstandard für terrestrischen Empfang von Digitalradio und soll den UKW-Rundfunk ablösen. Aufgrund der geringen Anzahl an Sendern und Endgeräten konnte sich das System jedoch nicht durchsetzen. Mit DAB+ startete am 1. August 2011 bundesweit der Nachfolgestandard, welcher die Übertragung einer höheren Anzahl von Sendern und einer besseren Qualität in der selben zur Verfügung stehenden Bandbreite ermöglicht. Empfänger für DAB sind in den meisten Fällen nicht für DAB+ geeignet.

DiSEqC

Diese auf den ersten Blick kryptische Abkürzung steht für Digital Satellite Equipment Control und bezeichnet einen Standard zur Steuerung digitaltauglicher Satellitenanlagen. Dank DiSEqC kann etwa das Umschalten zwischen mehreren Satellitenantennen bzw. LNBs, das Schwenken einer Drehantenne oder die Steuerung einer Mehrteilnehmeranlage (Multischalter) durchgeführt werden. Es gibt verschiedene DiSEqCVersionen, gängig sind 1.0, 1.1, 1.2 und Usals

Display

Wörtlich übersetzt bedeutet Display so viel wie „Anzeige“. Geräte wie Receiver oder DVD-Rekorder besitzen eine solche Anzeige, um beispielsweise Programmplatz, Sendernamen oder weitere Informationen für den Anwender darzustellen. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Techniken.

DivX

DivX ist ein MPEG-4-kompatibler Video-Codec, unter dessen Verwendung große Mengen an Videodaten bei verhältnismäßig guter Qualität stark komprimiert werden können, um so die Dateigröße für Internetanwendungen und Co. zu reduzieren. Wie auch bei MKV-Dateien können Videos bis zur HD-Qualität genutzt werden.

DLNA

Die Digital Living Network Alliance, kurz DLNA, ist eine internationale Vereinigung von Herstellern von Computern, Unterhaltungselektronik und Mobiltelefonen mit insgesamt 250 Mitgliedern aus 20 Ländern mit dem Ziel, die Vernetzung von Geräten im Heimbereich und die Nutzung multimedialer Inhalte zu vereinfachen und auszubauen. Nur zertifizierte Geräte dürfen auch mit dem DLNA-Logo versehen werden.

DVB-T

DVB-T ist die Abkürzung für den englischen Begriff Digital Video Broadcasting Terrestrial (auf Deutsch etwa: Digitaler terrestrischer Rundfunk) und bezeichnet die erdgebundene Verbreitung digitaler Radio-, Fernseh- und Datensignale. Im August 2003 wurde in Deutschland die erste digitale terrestrische Verbreitung via DVB-T gestartet und zeitgleich der analoge Antennenempfang schrittweise abgeschaltet.

DVI

DVI, die Kurzform von Digital Visual Interface, bezeichnet eine Schnittstelle zur Übertragung von Videodaten und findet vor allem im PC-Bereich seine Anwendung. DVI ist mittels Adapter kompatibel zum HDMI-Standard (bis zur Version 1.2) und bietet auch eine identisch Qualität, erfordert aber eine separate Audio-Verbindung.

Dämpfung

Die Dämpfung beschreibt einen Verlust von Signalstärke, der normalerweise in Dezibel ausgedrückt wird. Dämpfungen entstehen beispielsweise in den Verbindungskabeln und Steckern zwischen Antenne und Receiver oder Multischalter und sind abhängig von den Kabellängen und den verwendeten Komponenten.

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E

Elevation

Die Elevation ist neben dem Azimut die zweite wichtige Angabe für die Ausrichtung einer SATAntenne. Dieser Erhebungswinkel wird ebenfalls in Grad ausgedrückt und gibt an, wie weit die Antenne in Bezug auf den Horizont „gekippt“ werden muss, um sie genau auf die gewünschte Orbitalposition auszurichten. Für Astra 19,2° liegt die Elevation durchschnittlich bei 30° (Hamburg 28,3° und München 34,2°).

Empfangspegel

Dieser Wert, auch Signalstärke genannt, ist eine Messgröße und zugleich eine wichtige Angabe (neben der Signalqualität und Fehlerrate) zur Bestimmung der Güte einer Empfangsanlage. Beim analogen Empfang wird der Pegel in dB, beim digitalen Empfang in dBμV angegeben. Für den Anschluss eines Endgerätes beim digitalen Sat- Empfang sollte der Empfangspegel zwischen 70- 80 dBμV liegen.

EPG

Als Electronic Program Guide (zu deutsch: elektronischer Programmführer) bezeichnet man ein digitales Informationsangebot über das aktuelle Radio- und Fernsehprogramm. Dies stellt ein Zusatzangebot der Sender dar und ist kostenlos für meist sieben Tage im Voraus zu empfangen.

eSATA

SATA wurde für den Anschluss von Geräten innerhalb eines Rechners geschaffen und verfügt aus diesem Grund nicht über eine ausreichende Abschirmung gegen elektromagnetische Störungen und auch die Steckverbindungen halten keinen mechanischen Beanspruchungen statt. Um auch externe Geräte wie Festplatten an einem PC oder Digitalreceiver nutzen zu können, wurde mit External Serial ATA, kurz eSATA ein neuer Standard geschaffen. Die Datenraten liegen dabei über vergleichbaren USB-Lösungen.

EuroDOCSIS 3.0

Seit einigen Jahren bieten auch Kabelnetzbetreiber schnelle Internetzugänge mit momentan Bandbreiten von bis zu 120 MBit/s . Möglich macht dies im TV-Kabelnetz der aktuelle, europäische Datenübertragungsstandard DOCSIS3.0 (Data Over Cable Service Interface Specification), mit dem theoretisch sogar Datenübertragungen mit bis zu 400 MBit/s möglich wären.

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F

F-Stecker

Beim Satellitenempfang wird für die Verbindung zwischen vom LNB bis zum Receiver fast ausschließlich die F-Verbindungstechnik eingesetzt. Dabei handelt es sich um speziell für hohe Frequenzen bis zu 5 GHz-Verbindungen bei 75 Ohm mit Schraub-Steckern. F-Stecker verwenden den massiven Innenleiter des Kabels direkt als Steckerstift, daher sind sie nur mit passenden Kabeltypen einsetzbar. Die F-Stecker sind für unterschiedliche Kabeldurchmesser äußerlich durch Ringe (0 bis 4) in der Riffelung gekennzeichnet.

Favoritenliste

Favoritenlisten sind spezielle Programmlisten, die eine individuelle Programmreihenfolge ermöglichen. So können beispielsweise Genre spezifische Listen mit z.B. nur Sport- oder Nachrichtenprogrammen angelegt werden oder bei mehreren Familienmitgliedern Listen nach den persönlichen Fernsehvorlieben. Moderne Receiver verfügen durchschnittlich über vier und mehr dieser Listen.

FEC

Diese Abkürzung steht für „Forward Error Correction“ (Zu deutsch: Vorwärts Fehlerkorrektur). Einer Übertragung werden zusätzliche Daten zur Fehlerkorrektur beigefügt, deren Ziel es ist, Fehler, die auf einer Übertragungsstrecke entstehen, erkennen und korrigieren zu können. Typische FEC-Werte sind ¾ oder 7/8, was bedeutet das jeweils ¼ oder 1/8 einer Übertragung der Fehlerkorrektur dienen.

Footprint

Ein Footprint (zu deutsch: Fußabdruck) kennzeichnet die Ausleuchtzone, die von einem Satelliten abgedeckt wird. Innerhalb dieses Footprints ist der Satellitenempfang mit einer entsprechenden Sat-Antenne möglich.

Formatieren

Die Formatierung bezeichnet einen Prozess, durch welchen ein Speichermedium wie eine externe Festplatte oder ein USB-Stick zur Aufnahme von Daten vorbereitet wird. Dem Receiver ist es später möglich, die Audio- und Videodaten in diesen neu geschaffenen Strukturen zu speichern.

Friedhofsorbit

Als Friedhofsorbit (Englisch: graveyard orbit) bezeichnet man eine Erdumlaufb ahn für ausgediente Satelliten. Die Endlagerung ist nötig, da die für Satelliten interessanten Umlaufbahnen begehrt sind und weil die ausgedienten Raumfl ugkörper durch Abdrift en zur Gefahr für andere Satelliten werden könnten. Bekannte „Bewohner“ des Friedhofsorbits sind beispielsweise Astra 1A und 1B neben hunderten anderen Objekten.

FTA

Die Abkürzung steht für Free-to-Air und umfasst alle frei empfangbaren Programme.

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G

Geostationär

Satelliten bewegen sich in ca. 36.000 km Höhe über dem Äquator mit derselben Geschwindigkeit, mit der sich die Erde um ihre Achse dreht. Für den Betrachter scheinen die Satelliten am Himmel still zu stehen, dies ermöglicht erst die problemlose Ausrichtung einer Satelliten-Antenne.

Grundverschlüsselung

Bei den meisten deutschen Kabelnetzbetreibern wie z.B. Kabel Deutschland und Unitymedia erfolgt die Ausstrahlung der privaten Fernsehprogramme mit einer Grundverschlüsselung. Dies bedeutet, dass der Kunde eine spezielle Smartcard des Kabelnetzbetreibers benötigt. Die öffentlich-rechtlichen Sender haben diese Grundverschlüsselung untersagt. Kabelnetzbetreiber wie Kabel BW verzichten auf diese Grundverschlüsselung von Sendern wie RTL und Sat1.

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H

Hausanschluss-Verstärker

Das vom Hausübergabepunkt kommende Signal ist oftmals nicht ausreichend, um nach der Verteilung im Haus an den einzelnen Dosen einen ausreichenden Pegel zu gewährleisten. Aus diesem Grund wird das Signal auf den nötigen Pegel verstärkt. Aktuell installierte Verstärker besitzen einen Rückkanal. Dieser ermöglicht bei der Nutzung von Telefon und Internet über den Kabelanschluss auch das Senden von Daten.

Hausübergabepunkt (HÜP)

Ein Hausübergabepunkt (HÜP) ist der Übergang von dem außerhalb des Hauses verlegten Erdkabel des Kabelnetzbetreibers auf die Installation innerhalb eines Gebäudes und trennt somit die Netzebene 3 (örtliches Verteilernetz) von der Netzebene 4 (Hausnetz). Er befindet sich oftmals im Keller oder Hausanschlussraum.

HbbTV

Die Abkürzung HbbTV steht für Hybrid Broadcast Broadband TV und wurde als Konsortium von verschiedenen Herstellern gegründet. Ziel der Initiative ist es, eine Basis für die Verbindung von Fernsehprogrammen und Mehrwertangeboten aus dem Internet zu schaffen. Grundlage hierfür soll die aus dem Internet bekannte HTML- Technik in Verbindung mit DVB- und IPTVSpezifikationen sein. So können beispielsweise aus dem laufenden Programm Internetseiten geöffnet werden oder Online-Mediatheken sowie die Darstellung von Internetanwendungen wie YouTube integriert werden.

HD+

HD+ ist die am 1. November 2009 gestartete Digital-Plattform des Satellitenbetreibers Astra, über die derzeit zwölf kostenpflichtige hochauflösende Fernsehprogramme wie RTL HD und Sat.1 HD zu empfangen sind. Nach dem ersten kostenfreien Jahr fällt eine Gebühr von € 50,- pro Jahr an. Es wird der Verschlüsselungsstandard Nagravision verwendet.

HDCP

High-bandwidth Digital Content Protection (HDCP) ist ein von Intel im Jahre 2003 entwickeltes Verschlüsselungssystem, das für die Schnittstellen DVI, HDMI und DisplayPort zur geschützten Übertragung von Audio- und Video- Daten vorgesehen ist und aktuell vor allem bei Blu-ray-Playern zum Einsatz kommt. So ist es beispielsweise nur möglich, das Bild einer Bluray darzustellen, wenn der TV, Beamer oder Monitor auch HDCP unterstützt. Bei Fernsehern ist HDCP Bestandteil der Anforderungen, um das Logo „HD ready“ führen zu dürfen.

HDD

Ein Festplattenlaufwerk (engl. hard disk drive = HDD), oft auch einfach nur als Festplatte bezeichnet, ist ein magnetisches Speichermedium in den Größen 1,8, 2,5 und 3,5“, welches ursprünglich aus der PC-Technik stammt, mittlerweile aber auch in zahlreichen Receivern und sogar Fernsehern anzutreffen ist. Die Daten werden dabei auf die magnetische Oberfläche einer rotierenden Schreibe geschrieben. Aktuelle Festplatten sind in Größen um die 3 TB (TerraByte) erhältlich.

HDMI

Das High Definition Multimedia Interface (kurz HDMI) ist eine seit 2003 eingesetzte universelle Schnittstelle für die volldigitale Übertragung von Audio- und Video-Daten in der Unterhaltungselektronik. Sie eignet sich dabei sowohl für SD- als auch HD-Signalquellen und ermöglicht beispielsweise den Anschluss von Blu-ray- Playern, HD-Receivern und Camcordern an den Fernseher. Gerade bei mobilen Geräten wie Digitalkameras und Camcordern kommt oftmals ein Mini-HDMI-Stecker zum Einsatz. HDMI erlaubt in der aktuellen Version 1.4a Übertragungsraten von bis 8,16 Gbit/s.

HDMI-CEC

Die Consumer Electronics Control, kurz CEC, stellt eine elektronische, herstellerübergreifende Kontrollfunktion von Geräten der Unterhaltungselektronik über die HDMI-Schnittstelle dar. Sie löste damit analoge Techniken wie AV.link über den Scart-Anschluss ab. Mit Hilfe von HDMICEC ist es beispielsweise möglich, Grundfunktionen des Blu-ray-Players wie Start/Stop oder die Programmumschaltung eines SAT-Receivers über die TV-Fernbedienung zu realisieren. Viele Hersteller verwenden einen eigenen Markennamen für HDMI-CEC, so bezeichnet beispielsweise Panasonic das System als Viera Link, Philips als EasyLink und Bravia Sync bei Sony. Da Hersteller oftmals unterschiedliche CEC-Implementierungen nutzen, ist eine herstellerübergreifende Kompatibilität, obwohl dies einer der Grundgedanken war, nicht immer gewährleistet.

Hotbird

Hotbird bezeichnet die Orbitalposition auf 13,0° Ost für den Satelliten-Direktempfang. Auf dieser Position hat der Satellitenbetreiber Eutelsat drei seiner Satelliten positioniert, diese übertragen Programme aus fast allen europäischen Ländern mit dem Schwerpunkt Ost- und Südeuropa. Eutelsat ist die Abkürzung für European Telecommunications Satellite Organization. Das Unternehmen ist der drittgrößte Satellitenbetreiber der Welt.

HTML

Die Abkürzung HTML steht für Hypertext Markup Language (zu dt. Hypertext-Auszeichnungssprache) und ist eine Programmiersprache. HTMLDokumente sind die Grundlage des World Wide Web und werden von einem Webbrowser wie dem Internet Explorer dargestellt. Speziell für Geräte der Unterhaltungselektronik, welche Internetfunktionen auf dem TV darstellen sollen, wurde CE-HTML entwickelt, welches bei HbbTV zum Einsatz kommt.

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I

IEC-Stecker

Im Gegensatz zu dem in der SAT-Technik verbreiteten F-Stecker kommt der IEC-Stecker vor allem beim Kabel- und Antennen-Fernsehen (DVB-T) zum Einsatz und stellt einen klassischen Antennenstecker dar. Es handelt sich dabei um einen koaxial aufgebauten HF-Stecker, der an Antennenkabeln eingesetzt wird. Typische Antennendosen besitzen Stecker- und Buchsen- Anschlüsse für TV und Radio.

Infrarot

Infrarot-Signale (kurz IR), also elektromagnetische Wellen, die mit einer für menschliche Augen unsichtbaren Wellenlänge von 880 bis 950 Nanometer arbeiten, finden in der Informationstechnik vor allem bei Fernbedienungen ihre Anwendung. Für Mobiltelefone wurden IR-Signale auch zur Datenübertragung verwendet, sind aber mittlerweile vom schnellen Bluetooth-Standard ersetzt worden.

Irdeto

Ein digitales Verschlüsselungssystem, entwickelt von der niederländischen Firma Irdeto Access. Aktuell wird der Standard Irdeto-2 vor allem von Anbietern verschlüsselter Hardcore-Erotik sowie vom ORF für seine Smartcards verwendet.

Installationsassistent

In den meisten Fällen unterstützt ein Installationsassistent den Anwender bei der Inbetriebnahme von Fernsehern, Digitalreceivern oder anderen Geräten der Unterhaltungselektronik. Statt der Eingabe komplexer technischer Parameter werden so oftmals nur die Daten wie Sprache und Land in dafür vorgefertigten Masken abgefragt und im Anschluss daran beispielsweise ein Sendersuchlauf durchgeführt.

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J

JPEG

JPEG ist das am häufigsten verwendete Dateiformat (Endung .jpg oder .jpeg) für die Speicherung digitaler Bilddateien wie beispielsweise von Digitalkameras. Die Bezeichnung „JPEG“ geht auf das Gremium Joint Photographic Experts Group zurück, das diese Norm entwickelt hat. JPEGs finden vor allem im Internet ihre Anwendung, da die Komprimierungs- und Kodierungsmethoden eine starke, jedoch verlustbehaftete Reduzierung der Dateigröße erlaubt. Über die meisten Receiver oder Fernseher mit USB-Schnittstelle können Bilddateien im JPEG-Format dargestellt werden.

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K

Kabelmodem

Als Kabelmodem bezeichnet man ein Gerät, das eingehende Daten aus dem Kabelnetz empfängt und vom PC kommende Daten überträgt und zur Realisierung von Breitband-Internetzugängen des jeweiligen Kabelnetzbetreibers eingesetzt wird. Das Kabelmodem befindet sich beim Endkunden zwischen der Anschlussdose und dem Router bzw. Computer. Die Verbindung zum Computer erfolgt entweder über ein Netzwerk oder USB-Kabel.

Kindersicherung

Auf jedem handelsüblichen Digital-Receiver lassen sich Sender (z.B. Erotik, Teleshopping usw.) durch eine PIN-Nummer gegen unbefugte Zugriffe wie z.B. von Kindern schützen. Pay-TV Anbieter wie Sky setzen auf einen eigenen Jugendschutz, der den Zuschauer bei einem Umschalten auf einen geschützten Sender zu einer PIN-Eingabe auffordert.

Koaxialkabel

Koaxialkabel, auch in der Kurzform als Koaxkabel oder Antennenkabel bezeichnet, sind zweipolige Kabel mit rundem Aufbau. Sie bestehen aus einem Innenleiter (auch Seele genannt), der von einem Außenleiter umgeben ist. Der Zwischenraum besteht aus einem Isolator oder Dielektrikum. Meist ist der Außenleiter durch einen isolierenden und wasserdichten Mantel nach außen hin geschützt.

Komponenten-Ausgang

Der analoge Komponenten-Ausgang (Englisch: Component Video), wird vor allem im Heimkinobereich und bei Projektoren für die Übertragung des Videosignals genutzt. Es ist dabei eine HDAuflösung bis 720p möglich. Tonsignale müssen separat, beispielsweise über Cinch, übertragen werden. Der Anschluss wird, selbst von Herstellern, häufig fälschlicherweise als YUV bezeichnet.

Kreuzpolarisation

Die Kreuzpolarisation in einem LNB bezeichnet die Trennung der beiden verwendeten Polarisationsebenen horizontal und vertikal und wird auch gelegentlich als Polarisationsentkopplung bezeichnet. Je höher der Wert in dB ist, desto besser werden die beiden Ebenen im LNB voneinander getrennt. Handelsübliche LNBs liefern Werte um 25dB.

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L

LCD

Ein Flüssigkristallbildschirm (englisch: liquid crystal display, LCD) ist eine Anzeige, deren Funktion darauf beruht, dass flüssige Kristalle durch elektrische Spannungen die Durchlässigkeit für das Licht ändern, welches durch eine Hintergrundbeleuchtung erzeugt wird.

LED

Numerische Displays setzen oft auf eine Sieben- Segment-Anzeige, bei der die einzelnen Bestandteile der Zahlen aus Leuchtdioden (LEDs) zusammengesetzt werden. Die Möglichkeit Buchstaben oder Symbole darzustellen ist eingeschränkt.

Lichtwellenweiter

In einem Lichtwellenleiter (kurz LWL) werden die Informationen nicht, wie in einem Kupferkabel, elektrisch übertragen, sondern mit Licht. Der eigentliche LWL ist eine Faser aus Glas oder Kunststoff. Die Übertragung der Lichtimpulse erfolgt dabei durch eine fortlaufenden Totalreflexion, d.h. das Licht wird vom Mantel vollständig reflektiert. Durch die quasi nicht vorhandene Dämpfung können auch kilometerlange Strecken überwunden werden. Der Lichtwellenleiter kommt bereits beim optischen Tonausgang S/ PDIF oder bei einigen LNBs zum Einsatz.

LNB

Ein LNB (Low Noise Block Converter), auch LNC genannt, stellt den wichtigsten Teil der Sat-Anlage dar. Es bezeichnet den Empfangskopf, der im Brennpunkt der Antenne montiert wird und von da aus die Satellitensignale verstärkt und konvertiert und so die Übertragung der Signale über ein Koaxkabel zum Multischalter bzw. zum nächsten Receiver ermöglicht.

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M

MER

Der MER-Wert informiert über das Verhältnis zwischen fehlerfreier und fehlerhafter Übertragung der Daten beim Digital-Empfang. Je höher der Wert, desto weniger Fehler enthält der empfangene Datenstrom. Die Werte sind dabei von der Güte des verwendeten LNBs und der Größe der eingesetzten Antenne abhängig. Ein typischer Wert sollte bei >10 liegen.

MKV

MKV ist die Dateiendung für Videodateien im Matroska-Containerformat. Das Format unterstützt alle wichtigen Videocodecs wie beispielsweise MPEG und WMV. Der große Vorteil dieses Formates ist die Vielseitigkeit bei der Qualität, so können Videos in geringer Qualität wie beispielsweise für das Internet ebenso wie HD-Inhalte genutzt werden.

MP3

MP3 bezeichnet ein Audio-Dateiformat und heißt offiziell eigentlich MPEG-1 Audio Layer 3. Es wurde vom Fraunhofer Institut in Erlangen mitentwickelt und 1992 in den MPEG1-Standard aufgenommen. Bei der Konvertierung in MP3 werden nur bewusst hörbare Audiosignale gespeichert und dadurch eine Reduzierung der Datenmenge ermöglicht. MP3 ist das dominierende Verfahren zur Speicherung und Übertragung von Musik zwischen Computern und im Internet. Die meisten Receiver oder Fernseher mit USB-Schnittstelle erlauben ein Abspielen von Musikdateien im MP3-Format.

Multifeedschiene

Um mehr als eine Satellitenposition empfangen zu können, ist das Anbringen von zusätzlichen Empfangsköpfen (LNBs) an einer SAT-Antenne erforderlich. Die Montage erfolgt dabei auf einer sogenannten Multifeedschiene. Je nach Ausführung eignet sie sich diese für bis zu fünf zusätzliche Empfangsköpfe. Um genügend Empfangsreserven bieten zu können, sollten erst Antennen mit einer Reflektorgröße ab 80cm für den Multifeed- Empfang eingesetzt werden. Spezielle Multifeedantennen wie die Torodial T 90 eignen sich für bis zu 16 Satellitenposition.

Multimediadose

Kabelkunden, die auch Internet und Telefon nutzen wollen, bekommen von ihren Kabelnetzbetreibern sogenannte Multimediadosen installiert. Diese Dosen ähneln optisch einer Sat-Anschlussdose – Der F-Anschluss wird hier jedoch mit dem Kabelmodem verbunden. Alternativ werden auch Dosen mit Wiclic-System eingesetzt, deren Anschlüsse nur gesteckt werden.

Multischalter

Ein Multischalter ermöglicht den Anschluss mehrerer Teilnehmer an einer Satellitenantenne. Multischalter sind in verschiedenen Ausführungen für eine oder mehrere Satellitenpositionen erhältlich und ermöglichen beispielsweise auch die Einspeisung von DVB-T Signalen. Zahlreiche Multischalter lassen sich kaskadieren, d.h. nachträglich um weitere Ausgänge erweitern.

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O

OLED

Eine organische Leuchtdiode, kurz OLED („Organic Light Emitting Diode“) stellt die modernste Display-Technologie dar. Ein großer Vorteil ist der dadurch gewonnene dünne und biegsame Bildschirm. Aufgrund der noch hohen Materialkosten wird OLED derzeit selten eingesetzt.

OSD

OSD steht für On-Screen-Display und bedeutet so viel wie „Anzeige auf dem Bildschirm“. Die Menüs für Einstellungen und Bedienungen oder Informationen wie Sendername oder das aktuelle Programm, beispielsweise bei einem Receiver, werden dabei über ein laufendes Programm eingeblendet.

OTA

Die Abkürzung OTA steht für Over-the-Air und somit für die Möglichkeit, ein Software-Update ohne Kabel auf den Receiver zu bekommen. Die Daten der neuen Software werden dabei direkt über einen Satelliten (Astra 19,2° Ost) übertragen und von dem Receiver empfangen. Ein Vorteil ist der große Komfort dieser Update-Option. Aufgrund der geringeren Kosten und der höheren Flexibilität setzen aber aktuell viele TV- und Receiverhersteller auf ein Update via Netzwerk oder USB.

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P

Pay-TV

Zu deutsch: „Bezahl-Fernsehen“. Dieser Begriff fasst alle Sender zusammen, deren Programminhalte nicht frei empfangen, sondern nur gegen eine Gebühr und mit entsprechendem Empfangsequipment genutzt werden können.

PiP

Die Funktion Bild im Bild (oder engl. PIP für Picture in Picture) ermöglicht es, während des laufenden Fernsehprogrammes eines bestimmten Senders oder während der Wiedergabe einer aufgezeichneten Sendung in einem kleinen Vorschaubild ein weiteres Programm oder das Bild einer AV-Quelle zu sehen. Um dieses zweite Bild darzustellen, ist entweder eine zweite AV-Quelle wie ein DVD- oder Blu-ray-Player oder ein zweites Empfangsteil (Tuner) notwendig. Verwendung findet die PiP-Funktion vor allem in Digitalreceivern mit Twin-Tuner.

Plug and Play

Der Ausdruck „Plug and Play“ kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt so viel wie „Anschließen und Loslegen“. Der Begriff stammt ursprünglich aus der Computertechnik und bedeutet, dass man neue Geräte wie z.B. externe Festplatten über USB anschließen und sofort benutzen kann.

PMT

Die Abkürzung PMT steht für Program Map Table, dies sind Verweise auf einzelne Audio-, Video- und Datenströme innerhalb des DVBSignals. PMT sorgt dafür, dass Sie beispielsweise bei den dritten Fernsehprogrammen der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender wie WDR oder NDR die jeweils richtige regionale Nachrichtensendung sehen und hören können.

Polarisation

Um die Übertragungsfrequenzen besser ausnutzen zu können, werden die Signale vom Satelliten vertikal und horizontal polarisiert ausgestrahlt. In Empfangsparametern ist so oftmals ein „H“ oder „V“ zu lesen.

Polfilterbrille

Brille zum Betrachten von 3D-Inhalten, die auf Basis der Polarisationsfilter-Technik im Kino oder auf einem geeigneten Flachbildschirm gezeigt werden. Entsprechend dem Darstellungsverfahren bei dem die einzelnen Zeilen unterschiedlich polarisiert abgebildet werden trennen die in der Brille untergebrachten Folien die Bilder für das linke und rechte Auge, so dass im Gehirn ein räumlicher Eindruck erzeugt werden kann. Bedingt durch die verwendete Technik besitzt diese Darstellungsvariante nur die halbe Auflösung im Vergleich zum Active-Shutter-System, ermöglicht aber den Einsatz leichterer und günstigerer Brillen.

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Q

QAM

Die Quadraturamplitudenmodulation, kurz QAM, bezeichnet einen Modulationsstandard in digitalen Kabelnetzen. Besonders verbreitet ist dabei der Einsatz vom QAM 64 und QAM 256.

QPSK

Quadrature Phase Shift Keying, kurz QPSK, bezeichnet einen Modulationsstandard bei der digitalen Satellitenübertragung. Im digitalen Kabel wird QAM, bei der DVB-T Übertragung COFDM genutzt.

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R

Rauschmaß

Eine Rauschmaß-Angabe ist häufig in Werbeprospekten von LNBs zu lesen. Die Angabe erfolgt dabei in dB und beschreibt die Güte des verwendeten Verstärkers in Bezug auf sein Eigenrauschen. Je geringer dieser Wert, desto besser. Üblich sind dabei Angaben wie 0,1 oder 0,2dB, die allerdings technisch kaum realisierbar sind, weswegen die Hersteller auch vermehrt von dieser Angabe Abstand nehmen. Auch ist das Rauschmaß nicht die einzige relevante Angabe, zu beachten sind auch Eigenschaften wie Verstärkung, Wetterfestigkeit und Kreuzpolarisation.

Red-Button

Der Red-Button (zu deutsch „roter Knopf“) stellt eine der Kernfunktionen bei HbbTV (Hybrid Broadcast Broadband TV) dar. Fernseher und Receiver, welche diesen Standard unterstützen und an das Netzwerk angebunden sind, blenden bei Sendern mit HbbTV-Angeboten wie beispielsweise ARD, ZDF und RTL einen roten Knopf im unteren Bildabschnitt ein. Ein Druck auf die entsprechende Taste auf der Fernbedienung führt den Anwender dann zum Online-Portal des Senders oder liefert begleitende Informationen zum aktuellen Programm.

RS232

Die serielle RS232-Schnittstelle stellte lange Jahre die Referenz für Datenübertragungen auf kurzen Distanzen wie beispielsweise zwischen einem Digitalreceiver und einem PC dar. Aufgrund der eingeschränkten Bandbreite wurde Sie inzwischen fast vollständig von USB abgelöst. Im Handel existieren zahlreiche USB auf RS232-Adapter.

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S

S/PDIF

Das Sony/Philips Digital Interface (kurz S/PDIF) ist eine Schnittstellen-Spezifikation für die optische (über Licht) oder koaxiale Übertragung digitaler Audiosignale zwischen verschiedenen Geräten (z.B. DVD-Player und AV-Receiver). Die optische Übertragung über einen standardisierten TOSLINK- Anschluss ist aufgrund der Unempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Störungen zu bevorzugen.

SATA

Serial ATA (kurz: SATA) ist eine vor allem im PCBereich aber mittlweile auch bei vielen Receivern genutzte interne Verbindungsmöglichkeit für den schnellen Datenaustausch zwischen Hauptplatine und einem Speichermedium wie beispielsweise einer Festplatte. Serial ATA ist nicht auf Festplatten beschränkt und wird auch für DVD- oder Bluray- Laufwerke genutzt. Ein großer Vorteil ist, dass Speichermedien im laufenden Betrieb ein- und ausgebaut werden können.

Scart

Scart ist ein europäischer Standard für Steckverbindungen von analogen Audio- und Video- Geräten wie etwa Fernsehern und Receivern. Es wird häufig auch als Euro-AV bezeichnet und kommt in den USA oder Asien nicht zum Einsatz. Die Abkürzung Scart steht für franz. Syndicat des Constructeurs d‘Appareils Radiorécepteurs et Téléviseurs, was übersetzt Vereinigung der Hersteller von Rundfunkempfängern und Fernsehapparaten bedeutet. Eine HD-Übertragung ist über Scart nicht möglich.

Schlechtwetterreserve

Ein Empfang der Orbitalposition Astra 19,2° mit allen deutschen Programmen ist bereits mit Antennendurchmessern von weniger als 45cm möglich. Je größer der Reflektor einer Satellitenantenne jedoch ist, desto geringer ist das Risiko bei starker Bewölkung oder Regen mit Einbrüchen im Empfang zu rechnen; diesen größeren Durchmesser bezeichnet man als Schlechtwetterreserve. In Deutschland haben sich Reflektorgrößen von 75- 90cm etabliert.

SD-Karte

Eine SD-Karte (kurz für Secure Digital) ist ein digitales Speichermedium, welches vor allem durch seine Anwendung im Bereich der Digitalphotographie auch in der Heimelektronik seinen Platz gefunden hat. Besaß die erste Generation 2001 noch eine Speicherkapazität von 16 MB, so sind aktuelle Größen von bis zu 32 GB im erweiterten SDHC-Format keine Seltenheit mehr. SD-Karten gibt es neben der Standardgröße auch in den Bauformen mini- und microSD.

SECAM

Séquentiel couleur á mémoire (zu dt. Sequentielle Farbspeicherung) und kurz SECAM bezeichnet wie PAL und NTSC eine Fernsehnorm zur analogen Übertragung, die allerdings vorwiegend in Frankreich und osteuropäischen Ländern wie Russland und einigen afrikanischen Ländern genutzt wird. Die Entwicklung von SECAM in Frankreich war politisch motiviert, um die einheimische Geräteindustrie vor Importen zu schützen. Auch in der DDR wurde SECAM eingesetzt, um den Empfang von westdeutschen Programmen zu erschweren, da sich PAL-Programme ohne speziellen Tuner auf SECAM-Geräten nur in Schwarz- Weiß empfangen ließen.

Showview

Showview ist ein System zur Vereinfachung der Aufnahmeprogrammierung für Fernsehsendungen bei Videorekordern und DVD-Rekordern, welches 1993 in Deutschland eingeführt wurde. Für jede Fernsehsendung wird eine Codezahl erzeugt, die in verschlüsselter Form den Tag, den Sender, die Anfangszeit und die Dauer der Sendung enthält. Diese Codes werden üblicherweise in den Programmzeitschriften veröffentlicht. Showview ist ein eingetragener Markenzeichen der Firma Gemstar. In aktuellen Gerätegenerationen ist es, mit Ausnahme einiger DVD-Rekorder, komplett durch den elektronischen Programmführer (EPG) verdrängt worden, welcher eine direkte Programmierung oder Zahleneingabe ermöglicht.

Skype

Skype ist eine kostenlose Kommunikationssoftware für Videotelefonie, Chatten und Dateiübertragungen. Grundlage ist die VoIP-Technik (Voice over IP). Sie ermöglicht das kostenlose Telefonieren zwischen Skype-Kunden via Internet sowie das gebührenpflichtige Telefonieren ins Festnetz und zu Mobiltelefonen. Zudem sind Konferenzschaltungen mit bis zu 25 Gesprächsteilnehmern möglich. Viele aktuelle Fernseher und Blu-ray- Player mit Internetzugang haben diese Software integriert.

Shutterbrille

Die Shutterbrille bzw. das Active-Shutter System stellt derzeit neben der Polarisationsfiltertechnik die gängigste Technologie zum Betrachten von 3D-Inhalten dar. Das dreidimensionales Sehen mit Shutternbrillen funktioniert nach dem Prinzip, dass die Trennung der Bilder für das linke Auge und dem rechten Auge durch abwechselnde Abdunkelung der beiden Brillengläser bzw. der darin verborgenen LCD-Displays vorgenommen wird. Das Bild auf dem Bildschirm zeigt dabei abwechselnd das Bild für das linke Auge, dann das für das rechte. Das Gehirn setzt dann die beiden Teilbilder zu einem räumlichen Bild zusammen. Die Brillen benötigen eine, meist über Akkus realisierte, eigene Stromversorgung.

Sleeptimer

Ein Sleeptimer, häufig auch ‚Schlummerfunktion‘ genannt, ist eine Zeitoption in elektronischen Geräten wie Digitalreceivern oder Fernsehern, welche den Benutzer eine automatische Ausschaltzeit festlegen lässt. Häufig in Schritten von 10 bis 30 Minuten einstellbar, schaltet sich ein Gerät je nach eingestellter Dauer oder zu einen eingestellten Zeitpunkt selbstständig ab. Dies ist vor allem in der Praxis praktisch, wenn Anwender gerne zum Einschlafen den Fernseher laufen lassen und dabei aber nicht möchten, dass das Gerät die Nacht über weiter läuft.

Software-Update

Ein Software-Update bedeutet, dass die aktuell vorhandene Betriebssoftware von Digitalreceivern durch eine neue Version ersetzt wird. Software- Updates werden dann erforderlich, wenn durch den Hersteller Fehler in der bestehenden Software festgestellt werden oder neue Funktionen ergänzt werden sollen.

Smartcard

Smartcards sind spezielle Plastikkarten mit einem integriertem Schaltkreis (Chip), der einen Speicher und einen Mikroprozessor enthält, auf dem Zugangsdaten gespeichert sind. Pay-TV-Anbieter wie Sky geben diese Karten an ihre Abonnenten aus, damit diese die verschlüsselten Sender nutzen können. Die Karte stellt dabei quasi den Schlüssel dar und kann in einem Digitalreceiver über einen geeigneten Kartenleser oder über ein CI-Modul eingesetzt werden. Je nach Anbieter kommen unterschiedliche Verschlüsselungssysteme zum Einsatz, für die es auch unterschiedliche Module und Kartenleser gibt.

SSD

Ein Solid State Drive, oder kurz SSD, ist ein Speichermedium, das wie eine herkömmliche magnetische Festplatte eingebaut und angesprochen werden kann, jedoch keinerlei mechanische oder bewegliche Teile enthält, da nur Halbleiterspeicherbausteine verwendet werden. Vorteile eines Solid State Drive sind mechanische Robustheit, sehr kurze Zugriffszeiten, ein niedriger Energieverbrauch, eine lange Lebensdauer und das Fehlen jeglicher Geräuschentwicklung. Der einzige Nachteil sind die noch erheblich höheren Preise im Vergleich zu konventionellen Festplatten gleicher Kapazität.

S-Video

Bei einer S-Video Verbindung werden Helligkeitsund Farbsignale getrennt voneinander übertragen. Die Qualität liegt dabei über der einer Video-Cinch und unter der einer Scart (RGB)-Verbindung. Verwendet werden dabei 4-polige Mini-DIN-Stecker, auch Hosidenstecker genannt. Eine Übertragung von HD-Inhalten ist über diesen Anschluss-Standard nicht möglich. Heute findet S-Video vor allem noch bei älteren Videorekordern und Beamern seine Anwendung.

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T

Timer

Wer die Aufnahmen nicht direkt aus dem EPG heraus programmieren oder als Direktaufnahme starten möchte, findet bei modernen Digitalreceivern meist 50 und mehr als Timer bezeichnete Speicherplätze vor. In diese können, im Gegensatz zur Programmierung via EPG, die Aufnahmeparameter wie Programm und Start-/Stoppzeit sowie Wiederholungen eingetragen werden.

TOP-Videotext

Um die Bedienung des nach wie vor beliebten Videotextes zu erleichtern, wurde in Deutschland das TOP-Text-System (Abkürzung für Table Of Pages) eingeführt. Dazu werden zusätzliche Daten mitgesendet, um mit Kurzbezeichnung der Übergruppen wie Sport oder Programm die Navigation zu erleichtern. Die Anwahl ist dann mit vier farbigen Tasten auf der Fernbedienung möglich. Außerdem werden Informationen übermittelt, welche Seiten tatsächlich existieren. Im Gegensatz zur oft verbreiten Meinung gehört ein Seitenspeicher nicht zum TOP-Text- System.

Transponder

Transponder sind die Signalverstärker und Frequenzumsetzer im Übertragungssystem eines Satelliten. Die empfangenden Daten der Erdstation werden mit ihnen umgesetzt und in einer auf dem Empfänger abgestimmten Frequenz zur Erde zurückgesendet. Auf einem analogen Transponder kann jeweils nur ein TV-Programm übertragen werden. Beim Digitalempfang werden pro Transponder oftmals sogar 10 und mehr SD- und bis zu fünf HD-Sender übertragen. Durchschnittlich verfügt ein aktueller Satellit über etwa 30 bis 40 Transponder.

Tuner

Als Tuner bezeichnet man das Empfangsteil in einem Fernseher oder Receiver. Aufgabe des Tuners ist die Umsetzung der elektronischen Signale bzw. Daten für die weitere Nutzung.

Twitter

Twitter ist eine Online-Anwendung und wird auch als soziales Netzwerk oder ein meist öffentlich einsehbares Tagebuch im Internet definiert. Unternehmen und Privatpersonen nutzen Twitter als Plattform zur Verbreitung von Nachrichten. Angemeldete Benutzer können eigene Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen eingeben. Diese Textnachrichten werden allen Benutzern angezeigt, die dem jeweiligen Benutzer folgen. Die SATVISION finden Sie unter: www.twitter.com/SATVISION_mag

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U

Unicable

Unicable wird oftmals auch als Einkabelsystem bezeichnet und kennzeichnet ein spezielles Übertragungsverfahren, basierend auf der Norm EN50494, bei dem Satelliten-Signale an bis zu acht Teilnehmer über ein einzelnes Koaxialkabel verteilt werden können. Ältere Einkabelsysteme können im Gegensatz zu Unicable oftmals nicht das gesamte Frequenzspektrum umsetzen, so dass einige Programme nicht empfangen werden können.

USB

Der Universal Serial Bus (USB) in den Versionen 1.0, 1.1, 2.0 & 3.0 ist ein serielles Bussystem zur Verbindung, welches zunächst nur im PC-Bereich zum Einsatz kam, aktuell aber auch in Geräten der Unterhaltungselektronik wie Fernsehern oder Receivern nicht mehr wegzudenken ist. USB stellt einen universellen Anschluss-Standard dar, der es erlaubt, Geräte wie Tastaturen oder Drucker genauso wie Speichermedien wie Sticks und externe Festplatten für die Aufnahme zu nutzen.

USB-Stick

Beim USB-Stick handelt es sich um ein Speichermedium in einem kompakten Gehäuse. Die Daten werden elektronisch auf einem Flash-Speicher gespeichert. Im englischen Sprachraum werden sie meist als USB flash drive bezeichnet. Kamen die ersten mobilen USB-Speichermedien im Jahr 2000 noch mit einer Kapazität von 8 MB auf den Markt, so gibt es sie aktuell in Ausführungen bis 256 GB. Das englische Wort Stick bedeutet auf deutsch Stab oder Stock und beschreibt damit die ungefähre Form der meisten USB-Sticks. Daneben existieren aber auch phantasievolle andere Bauformen.

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V

VDSL

Very High Speed Digital Subscriber Line, kurz VDSL, ist eine Technik für die Anbindung an das Internet, die wesentlich höhere Datenübertragungsraten über die Telefonleitungen liefert als herkömmliche DSLAnschlüsse. Wie alle DSL-Techniken benutzt auch VDSL für das letzte Stück der Übertragungsstrecke zum Kunden die Kupferleitung, während das restliche Netz auf Glasfaserkabeln basiert. Während über einen herkömmlichen DSL-Zugang bis zu 16 Mbit/s möglich sind, bietet ein VDSL-Anschluss, welcher oftmals jedoch nur in Ballungsgebieten verfügbar ist, 25 oder sogar 50 Mbit/s.

VFD

Die Abkürzung steht für Vakuumfluoreszenzanzeigen (engl. Vacuum Fluorescent Display, VFD). Diese Technik basiert auf gläsernen Elektronenröhren, in denen einzelne Materialien durch Stromzufluss in einem Vakuum zum Leuchten gebracht werden.

Viaccess

Digitales Verschlüsselungssystem, entwickelt von der France Telecom. Das Viacess-System wird vorrangig von französischen Fernsehsendern oder Pay-Anbietern aus dem Bereich Erotik eingesetzt. Für die Nutzung entsprechender Smartcards bzw. Abokarten ist ein entsprechender Kartenleser bzw. passendes Modul erforderlich.

Viseo+

Unter dem Namen Viseo+ verbreiten RTL und Eutelsat in den Regionen Stuttgart und Halle/Leipzig ein Pay-TV-Angebot mit Sendern wie „RTL Crime“ über DVB-T. Für den Empfang werden spezielle DVB-T-Receiver benötigt, die MPEG-4 sowie das Verschlüsselungssystem Conax unterstützen.

VoD

Die Abkürzung VoD steht für Video-on-Demand (dt. Video auf Anforderung bzw. Abrufvideo) und beschreibt die Möglichkeit, digitales Videomaterial auf Anfrage von einem Anbieter oder Onlinedienst herunterzuladen (Download) oder über einen Video- Stream direkt mit einer geeigneten So ware auf einem Receiver oder TV anzusehen. Für den Live- Stream ist bei den meisten Anbietern ein schneller DSL-Zugang mit 2-6 MBit/s (je nach Qualität/Anbieter) erforderlich und eine Flatrate mit unbegrenztem Datenvolumen empfehlenswert. Bekannte VoD-Anbieter in Deutschland sind maxdome und Videoload.

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W

WLAN

WLAN steht für Wireless Local Area Network (zu Deutsch „drahtloses lokales Netzwerk) und bezeichnet ein Funknetzwerk. In anderen Ländern wird weitläufi g der Begriff Wi-Fi verwendet. Ursprünglich aus der Computertechnik, ist WLAN heute auch in vielen Wohnzimmern als praktische Alternative zum Netzwerkkabel zu finden.

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Y

YouTube

YouTube ist ein 2005 gegründetes Internet-Videoportal, auf dem die Benutzer kostenlos Video-Clips ansehen und hochladen können. Das Unternehmen wurde am 9. Oktober 2006 von Google für umgerechnet 1,31 Milliarden Euro übernommen. Auf der Internetpräsenz befinden sich Film- und Fernsehausschnitte, Musikvideos sowie selbstgedrehte Filme. 2010 berichtete YouTube von mehr als 2 Milliarden Aufrufen pro Tag. Mittlerweile werden pro Minute über 35 Stunden neues Videomaterial von Nutzern weltweit auf die Plattform geladen. Aktuell ermöglichen zahlreiche Fernseher und Receiver mit Zugang zum Internet die Darstellung von Filmen dieses Portals auch ohne PC.

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Z

Zimmerantenne

Je nach regionaler Abdeckung reicht in Ballungszentren oftmals eine handelsübliche Zimmerantenne für den Empfang von Programmen via DVB-T aus. Unterschiede gibt es zwischen aktiven (mit Verstärkung) und passiven (ohne Verstärkung) Antennen. In ländlichen Regionen ist der digitale Antennenempfang häufig nur mit einer Dachantenne möglich.

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Ü

Übertragungsverzögerung

Ein Nachteil der Übertragungssysteme im DVBStandard gegenüber den herkömmlichen nichtdigitalen Übertragungswegen ist die Signalverzögerung, die durch die Codierung (Digitalisierung) des Signals beim Sender und die Decodierung beim Empfänger auftritt. Bei DVB-T können die Verzögerungen unter Umständen bis zu acht Sekunden betragen.

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