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Oehlbach HDMI-Kabel

11. November 2016

Die nächste Evolutionsstufe bei der Videowiedergabe steht bevor: HDR, High Dynamic Range, ist vielen Menschen vielleicht schon aus dem Bereich der Fotografie bekannt, nun beginnt es sich auch im Video-Bereich durchzusetzen. Immer mehr Hersteller im TV- und PC-Bereich bringen HDR-fähige Komponenten auf den Markt, sodass der Durchbruch dieser Technologie nicht mehr lange auf sich warten lassen wird. In einem wichtigen Bereich ist er sogar schon da: Der Kabel und Elektronik-Experte Oehlbach bietet bereits heute ein Sortiment von 14 verschiedenen HDR-kompatiblen HDMI-Kabeln an.

HDR = High Dynamic Range = Hoher Dynamikumfang. Vereinfacht bedeutet das, HDR-Bilder kommen dem natürlichen Kontrast-, Helligkeits- und Farbumfang des menschlichen Auges viel näher als SDR-Bilder (SDR = Standard Dynamic Range). Vielen Nutzern wird HDR bereits von Fotos ein Begriff sein: Aktuelle Smartphones beziehungsweise deren Foto-Apps verfügen meist über einen HDR-Modus. Kommt dieser zur Anwendung, errechnet die App aus mehreren Fotos vom selben Motiv ein HDR-Bild, das oft der Realität näher kommt als die SDR-Version, manchmal aber auch zu Farbverschiebungen oder surrealen Effekten führen kann.

Echtes HDR ist das allerdings meistens nicht, da in der Regel weder das Kamera-Objektiv noch das Display HDR-fähig sind. Die Ergebnisse geben aber – indem sie Überstrahl-Effekte minimieren und deutlich mehr Details erkennen lassen – bereits einen guten Vorgeschmack davon, was HDR leisten kann.

Um in den vollen Genuss von HDR und seiner natürlichen Darstellungsart zu kommen, bedarf es also des passenden Ausgangsmaterials und der richtigen Ausrüstung. Wenn wir vom Bewegtbild – egal ob Fernseher oder Computer – sprechen heißt das: ein HDR-Medium (Videodaten oder Spiel), ein HDR-Zuspieler (Grafikkarte oder Player) und ein HDR-Bildschirm (Monitor oder Fernseher). Leider wird an dieser Stelle oft ein sehr wichtiges Glied in der Kette vergessen: Natürlich muss auch das verwendete HDMI-Kabel HDR-fähig sein. Andernfalls kommt beim Bildschirm letzten Endes doch nur wieder SDR-Material an und ein Großteil des Potentials wird verschwendet.

Es ist momentan noch schwer abzuschätzen, wann HDR den neuen Standard im Video-Bereich definieren wird. Allerdings zeigt sich derzeit, dass immer mehr Hersteller mit HDR-Komponenten auf den Markt drängen. Hochwertige aktuelle PC-Grafikkarten beherrschen HDR übrigens oft schon. Das HDR-Material wird in den meisten Fällen aber schlicht wieder zu SDR “herunterkonvertiert”, da die Ausgabegeräte kein HDR beherrschen. Erste HDR-PC-Monitore und -Fernseher, meist 4K OLED basiert, sind inzwischen oder in Kürze verfügbar.

Der Flaschenhals besteht momentan beim HDR-Ausgangsmaterial: Es gibt zur Zeit nur wenige HDR Blu-rays auf dem Markt. Das ist allerdings völlig normal, wenn es um die Einführung eines neuen Standards im Video-Bereich geht. Beispielsweise hat es auch Jahre gedauert, bis Full HD-Ausgangsmaterial eine hohe Verbreitung gefunden hat. Aufgrund seiner überragenden Bildqualität hat HDR in jedem Fall die perfekten Voraussetzungen, sich in den kommenden Monaten und Jahren flächendeckend durchzusetzen. In einem Bereich hat es das übrigens schon: Oehlbach HDMI-Kabel sind schon heute HDR-fähig.

Oehlbach führt aktuell 15 verschiedene HDMI-Kabel im Sortiment. Das umfasst verschiedene HDMI-Anschlusstypen, gewinkelte oder gerade Stecker sowie HDMI-Verlängerungskabel in unterschiedlichen Qualitätsstufen. Von diesen 15 Modellen sind 14 bereits HDR-fähig: Alle Kabel außer der Variante Slim Vision können die hochauflösenden Videodaten übertragen. So steht zukunftsorientierten Kunden schon heute ein breite Auswahl an HDMI-Kabeln zur Verfügung, die mühelos auch den neuen Standard mit all seiner grafischen Pracht meistern – und das auf viele Jahre: Oehlbach gewährt auf alle Kabel eine Garantie von 30 Jahren.

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