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Ausbau der Glasfaserinfrastruktur

19. Dezember 2017

In Bayern und Baden-Württemberg wird die Telekom künftig die Infrastruktur von fünf Stadtnetzbetreibern nutzen. Vereinbarungen dazu hat die Deutsche Telekom mit R-KOM in Regensburg, SÜC // dacor in Coburg, SWU Telenet aus Ulm, dem Stadtnetz Bamberg und Telepark Passau unterzeichnet.

Insgesamt umfassen die Kooperationen rund 125.000 Haushalte, die etwa zur Hälfte durch kommunale Glasfaseranschlüsse bis in die Häuser (FTTH und FTTB) und VDSL-Anschlüsse über Glasfaser bis zu den Kabelverzweigern (FTTC) erschlossen sind.

„Die Zusammenarbeit ist auf der einen Seite gut für unsere Kunden, die superschnelle Anschlüsse nutzen können. Auf der anderen Seite machen solche Kooperationen auch den Glasfaserausbau für die Stadtnetzbetreiber schneller wirtschaftlich rentabel, weil die Infrastruktur besser ausgelastet wird“, sagt Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Telekom.

„Die Kooperation der Stadtnetzbetreiber bündelt die lokalen Stärken und ermöglicht die Partnerschaft mit der Telekom, dem großen nationalen Anbieter. Wir freuen uns, dass die Telekom das Potential der kommunalen Glasfasernetze nutzt und den Bürgern eine weitere Servicealternative bietet“, sagt Alfred Rauscher, Geschäftsführer der R-KOM.

Die Vermarktung erfolgt bei der Telekom über die „Zuhause Start“-Produkte und soll im Frühling 2018 beginnen. Später im Jahr soll sie dann auch die Glasfaseranschlüsse bis zu den Haushalten (FTTB/FTTH) umfassen.

Ähnliche Kooperationen hat die Telekom zuvor bereits mit NetCologne, innogy TelNet und EWE vereinbart. Mit EWE soll zudem ein gemeinsames Unternehmen gegründet werden, um mit Glasfaser auszubauen und mehr als eine Million Haushalte mit FTTB und FTTH zu versorgen. Höttges: „Der weitere Glasfaserausbau kann nur gemeinsam gelingen. Die Telekom will dafür mit ihren Wettbewerbern weiter kooperieren.“ 

Aber auch der Eigenausbau geht weiter: Die Telekom investiert allein in diesem Jahr mehr als fünf Milliarden Euro in Deutschland. Sie betreibt hier mit 455.000 Kilometern das größte Glasfasernetz, das dieses Jahr um 40.000 Kilometer wächst. Im kommenden Jahr sollen 60.000 Kilometer hinzukommen. Voraussetzung für den weiteren Ausbau mit FTTH und FTTB ist allerdings, dass die neuen Netze nicht reguliert werden.

Quelle: Deutsche Telekom

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